Alarm für Seenotretter

Notfalleinsatz auf großer Ostseefähre


04.03.2026 – 08:03 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Seenotrettungskreuzer „Arkona“: Er war in der Nacht für einen schwer erkrankten Seemann im Einsatz. (Quelle: Alexander Krüger/DGzRS)

Mitten in der Nacht geht es einem Seemann auf einmal immer schlechter: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger startet einen Einsatz.

Auf der Ostseefähre „Skåne“ ist ein Seemann schwer erkrankt. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) holte den 61-Jährigen zur medizinischen Behandlung in einem Krankenhaus von Bord.

Der Einsatz fand Dienstagnacht statt, wie die DGzRS mitteilte. Gegen 1.30 Uhr ging der Notruf ein. Die große Roll-on/Roll-off-Fähre befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg von Rostock nach Trelleborg in Schweden.

Der Kapitän drehte sofort um und fuhr den Seenotrettern mit Höchstgeschwindigkeit entgegen. Von Warnemünde aus startete der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ mit einem Notarzt sowie zwei Notfallsanitätern der Berufsfeuerwehr Rostock zusätzlich an Bord.

Rund acht Kilometer vor Warnemünde stieg der Notarzt über die Lotsenleiter vom Seenotrettungskreuzer auf die Fähre über. Er stellte fest, dass der Patient transportfähig war. Um kurz vor 3 Uhr brachten die Retter den 61-Jährigen von der 200 Meter langen „Skåne“ auf den 28 Meter langen Seenotrettungskreuzer. „Die Übergabe verlief nicht zuletzt aufgrund sehr ruhiger See in mondheller Nacht problemlos“, teilte die DGzRS mit.

Notarzt und Notfallsanitäter betreuten den Mann an Bord der „Arkona“. Gegen 3.30 Uhr wurde er in Rostock an einen Rettungswagen zum Transport ins Krankenhaus übergeben. Die Fähre nach Trelleborg setzte ihren Weg unterdessen nach der Übergabe des Seemanns fort.

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