Dubai-Maschine löst Turbulenzen aus

Verletzte in Urlaubsflieger – Flugbegleiter klatscht gegen Decke


Aktualisiert am 01.06.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Eurowings-Maschine mit der Kennung D-AEWS (Archivbild): Diese Maschine wurde von den Turbulenzen getroffen. (Quelle: IMAGO / Geisser/imago)

157 Passagiere sind auf dem Rückflug von Rhodos nach Köln, plötzlich wird die Maschine heftig durchgeschüttelt. Schuld ist ein anderer Airbus, der einige Kilometer voraus fliegt.

Bei einem Zwischenfall an Bord einer Eurowings-Maschine sind insgesamt sechs Menschen verletzt worden. Wie die Fluggesellschaft dem Fachportal „Aerotelegraph“ mitteilte, mussten fünf Passagiere sowie ein Crewmitglied medizinisch versorgt werden, nachdem der Airbus A320 von Rhodos nach Köln am Samstag von heftigen Turbulenzen durchgerüttelt wurde.

Laut der Seite „The Aviation Herald“ wurde das Crewmitglied, ein Flugbegleiter, gegen die Kabinendecke geschleudert. Zuerst war in Berichten von insgesamt fünf Verletzten die Rede.

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Ursache für den Zwischenfall soll ein vorausfliegendes Emirates-Flugzeug gewesen sein. Der A380, der von Dubai nach London unterwegs war, soll etwa 14 Kilometer vor dem Ferienflieger nach Deutschland gewesen sein. Der Eurowings-Jet mit 157 Passagieren sei während des Steigflugs über Bosnien und Herzegowina in die sogenannten Wirbelschleppen des Superjumbos geraten, hieß es.

Flugdatenschreiber zur Untersuchung gesichert

Nach der Landung am Flughafen Köln/Bonn standen Rettungskräfte bereit. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete „The Aviation Herald“. Die Flugdatenschreiber seien zur Untersuchung gesichert worden.

Wirbelschleppen sind rotierende Luftwirbel, die jedes Flugzeug beim Fliegen an den Flügelspitzen erzeugt. Sie können hinter dem Flugzeug noch eine Weile bestehen bleiben. Eine Gefahr geht von ihnen vor allem für kleinere Flugzeuge aus.

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