Schüsse in Offenburg

Großer Polizeieinsatz – auch zweites Opfer stirbt


Aktualisiert am 06.07.2026 – 12:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Beamte der Kriminalpolizei am Tatort: Die Ermittler gehen nicht von der Beteiligung einer dritten Person aus. (Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa)

Am Morgen fallen in Offenburg Schüsse. Mehrere Polizisten sind im Einsatz. Die Ermittler haben eine Theorie zum Tathergang.

Die Polizei hat am Montagmorgen in Offenburg in einem Wohngebiet einen leblosen Mann und eine „schwerstverletzte“ Frau gefunden. Wie ein Sprecher der Polizei t-online bestätigte, verstarb die Frau wenig später in einer Klinik.

Mehrere Zeugen hatten die Schüsse gegen 8 Uhr gemeldet. Als Streifen vor Ort eintrafen, fanden sie den toten Mann in der Hofeinfahrt eines Wohnhauses. Laut der Polizei wurde in der Nähe des Tatorts eine Waffe gefunden. Laut Polizei ist der Tote tatverdächtig.

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Wie ein Sprecher der Polizei zuvor erklärt hatte, gibt es keine Hinweise darauf, dass eine dritte Person an der Tat beteiligt war. Es habe wahrscheinlich keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

Nach Schüssen: Viele Fragen noch offen

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizei um einen 33-jährigen Mann. Die Ermittler hätten mittlerweile erfahren, dass er und die Tote einander bekannt waren. Dazu, in welchem Verhältnis die beiden zueinander standen, machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Nach dem Notruf kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, an dem mehrere Streifen beteiligt waren. Während des Einsatzes wurde ein Bereich der Offenburger Händelstraße gesperrt. Auch Rettungsdienste waren im Einsatz. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Frau umgehend medizinisch versorgt.

Offenburg hat etwa 62.000 Einwohner. Die Stadt liegt in Baden-Württemberg, in der Nähe der deutsch-französischen Grenze.

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