Verdacht des versuchten Mordes

Schüsse auf Rihannas Haus – Verdächtige festgenommen


Aktualisiert am 10.03.2026 – 04:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Rihanna: Auf das Haus der Sängerin in Los Angeles wurde am Sonntag geschossen. (Quelle: Tim P. Whitby / Getty Images)

Rihannas Haus wurde Ziel eines Angriffs, Einschusslöcher zieren das Eingangstor. Die Polizei nahm nun eine Tatverdächtige fest.

Nach einem Schusswaffenangriff auf das Haus von Popstar Rihanna in Los Angeles ist eine Verdächtige festgenommen worden. Die Frau befinde sich wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Gewahrsam, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Verdächtige sei eine halbe Stunde nach dem Vorfall am Sonntag in einem Einkaufszentrum festgenommen worden. Eine Kaution wurde auf mehr als zehn Millionen US-Dollar (rund 6 Millionen Euro) festgelegt.

Nach Polizeiangaben waren die Schüsse aus einem Auto heraus mit einem Sturmgewehr vom Typ AR-15 abgefeuert worden. Auf Aufnahmen vom Tatort waren Einschusslöcher im Eingangstor des Anwesens zu sehen. Die Sängerin war Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Angriffs mit ihren Kindern zu Hause.

Ein mögliches Tatmotiv ist bislang nicht bekannt. Laut US-Medienberichten stammt die Frau aus Florida und ist in dem Bundesstaat bereits polizeibekannt. Die Justizvollzugsbehörde von Orange County bestätigte dem Sender NBC zufolge, dass sie im Juni 2023 wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt und drei Monate später wegen Verstoßes gegen eine einstweilige Verfügung festgenommen worden war.

Rihanna lebt laut dem Lokalradiosender KTLA in dem Haus in Beverly Hills zusammen mit ihrem Partner, dem Rapper A$AP Rocky, und den drei gemeinsamen Kindern. Die Sängerin äußerte sich bisher nicht zu dem Angriff.

Eine Nachbarin in der Gemeinde, die in den Santa Monica Mountains im Westen von Los Angeles liegt, sagte, sie habe gerade Geschirr gespült, als sie durch laute Schüsse in ihrer abgeschiedenen Nachbarschaft aufgeschreckt wurde. „Ich war etwas schockiert“, sagte die Frau gegenüber NBC. „So etwas hört man hier in der Gegend normalerweise nicht. Es ist ziemlich ruhig.“

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