Nach Sieg über Australien
DFB-Star muss abreisen – Bundestrainer nominiert nach
Aktualisiert am 10.10.2026 – 09:44 UhrLesedauer: 2 Min.

In die Freude über den deutschen Sieg über Australien mischt sich etwas Ernüchterung. Fürs kommende Spiel hat der Bundestrainer dennoch mehr Optionen als am Freitagabend.
Aus Karlsruhe berichtet Jan Schultz
Die DFB-Frauen haben sich am Freitagabend in Karlsruhe mit 4:2 (2:1) gegen Australien durchgesetzt und damit einen gelungenen Auftakt in die WM-Saison gefeiert. Mit Doppelpackerin Melissa Kössler stach eine Angreiferin positiv heraus. Eine andere konnte nur zuschauen und muss nun abreisen: Lea Schüller steht dem Team in dieser Länderspielpause nicht mehr zur Verfügung.
Am Donnerstag hatte Christian Wück bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel erklärt, dass die 87-fache A-Nationalspielerin (56 Tore) an einem Infekt erkrankt sei. Aus demselben Grund hatte Stürmer-Kollegin Larissa Mühlhaus zuvor bereits abreisen müssen. Bei Schüller bestand für das Australien-Spiel aber noch „eine kleine Hoffnung“. Diese zerschlug sich im Laufe des Freitags.
- Krimi gegen Australien: DFB-Frauen siegen mit Mühe
- Einzelkritik der DFB-Frauen: Eine Nationalspielerin sticht heraus
Im Spieltagskader fehlte die ehemalige Bayern-Spielerin. Nach dem Spiel verkündete der Deutsche Fußball-Bund schließlich, dass Schüller abreisen muss. Dafür rückt mit Shekiera Martinez eine Angreiferin von den Tottenham Hotspur nach. Sie soll im Laufe des Samstags zum Team stoßen.
Mehrere DFB-Ausfälle während dieser Länderspielpause
Wenn die DFB-Frauen am Dienstag in Bremen auf Japan treffen (ab 17.45 Uhr, live im Ticker bei t-online), hat der Bundestrainer damit eine Option mehr als am Freitagabend. Ob des kurzfristigen Ausfalls von Schüller blieb ihr Platz im Spieltagskader gegen Australien unbesetzt.
Die laufende Länderspielpause ist aus deutscher Sicht von Ausfällen geprägt. Neben den beiden erkrankten Schüller und Mühlhaus hatten auch Kapitänin Giulia Gwinn und Vivien Endemann verletzungsbedingt absagen müssen, Selina Cerci sowie Bibiane Schulze Solano reisten bereits angeschlagen zum Team.
