
Erneut Alarm am Flughafen Köln/Bonn
Zu spät am Airport: Briten laufen auf Flugfeld
25.11.2025 – 13:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Freitag waren es zwei Rumänen, jetzt drei Briten. Die Bundespolizei spricht von einer auffälligen Häufung.
Am Flughafen Köln/Bonn sind erneut verspätete Passagiere auf das Flugfeld gelaufen. In der Hoffnung, ihre Maschine zurück auf die Insel noch zu bekommen, stürzten drei Briten durch eine Nottür nach draußen und rannten in Richtung des Flugzeugs.
Vergebens: Wie ein Sprecher der Bundespolizei t-online sagte, nahm der Pilot die Reisenden nicht wie offenbar von ihnen erhofft noch an Bord. Stattdessen kam der Sicherheitsdienst des Flughafens und übergab das Trio der Bundespolizei.
Der Vorfall habe sich am Samstag gegen 18.30 Uhr ereignet, sagte der Polizeisprecher. Es handele sich um eine „seltsame Häufung“: Bereits am Freitag waren zwei verspätete Rumänen auf das Flugfeld gelaufen. „So etwas passiert sonst ausgesprochen selten bis so gut wie nie“, sagte der Sprecher.
Wie die drei Briten hatten auch die Rumänen einen Nottaster gedrückt, um durch eine Nottür nach draußen zu gelangen, nachdem ihr Gate schon geschlossen hatte. Dadurch lösten sie einen Alarm aus.
Einen Unterschied gibt es allerdings: Während der Flughafen am Freitag einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gegen die Rumänen stellte, ließ der Airport am Samstag die Briten ungeschoren davonkommen. Da Hausfriedensbruch ein Antragsdelikt sei, werde nun nicht weiter gegen das Trio ermittelt, sagte der Sprecher.
Wieso der Flughafen diesen Unterschied machte, ist unklar. Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ließ der Airport zunächst unbeantwortet.











