
Wie die Behandlung im Einzelfall aussieht, hängt vor allem davon ab, was den Schleim im Hals verursacht.
Sind die Beschwerden etwa im Rahmen eines akuten Infekts wie einer Erkältung oder eines Schnupfens aufgetreten, lassen die Beschwerden für gewöhnlich auch ohne Therapie nach, sobald dieser auskuriert ist.
Kommt es im Zusammenhang mit einer Allergie, einer chronischen Nasennebenhöhenentzündung oder mit Reflux zu einem verschleimten Hals, gilt es, diese Erkrankungen gezielt zu behandeln.
Besteht der Verdacht, dass Rauchen den Schleim im Hals hervorruft, ist eine Raucherentwöhnung zu empfehlen.
Daneben können Maßnahmen, welche die Schleimhäute feucht halten, die Beschwerden bis zu einem gewissen Grad lindern. Hilfreich ist es etwa:
Bleibt der Schleim im Hals über Wochen bestehen oder kommen weitere Beschwerden (wie Schmerzen, Fieber) hinzu, ist es ratsam, einen HNO- oder Hausarzt aufzusuchen. Das gilt ebenso, wenn der Schleim eine gelblich-grünliche Farbe hat, Atem- oder Schluckprobleme auftreten.