Sie nennt mehrere Gründe

Schlagerstar Kerstin Ott ließ sich die Brüste verkleinern


14.04.2026 – 16:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Kerstin Ott: In der Familie der Schlagersängerin gibt es mehrere Krebsdiagnosen. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha)

Kerstin Ott traf vor ein paar Jahren eine große Entscheidung und veränderte ihre Oberweite. Jetzt geht sie mit einem klaren Appell an die Öffentlichkeit.

Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr haderte Kerstin Ott nach eigenen Angaben stark mit ihrer Figur. In dieser Zeit traf die Schlagersängerin eine Entscheidung, über die sie bislang nie öffentlich gesprochen hatte: Sie hatte sich die Oberweite „wegnehmen lassen“, erzählte sie in Bettina Böttingers Podcast „Zwischen den Zeilen“.

Für die Entscheidung gab es laut der 44-Jährigen mehrere Gründe. Ihre Oberweite sei „zu viel des Guten“ und ihr auch „nie wichtig“ gewesen: „Ganz im Gegenteil, mich hat das eher gestört, und so habe ich das vor ein paar Jahren korrigieren lassen.“ Hinzu kam die Sorge vor einer Erkrankung: „Weil ich Angst vor Brustkrebs habe.“ Krebs habe in ihrer Familie „gewütet“, erklärte Ott.

Ihre Frau Karolina habe den Schritt unterstützt. Diese habe so reagiert, „wie sich das gehört“, und gesagt, „dass sie sich das auch gar nicht mehr anders vorstellen kann“.

Es sei das erste Mal, dass sie über den Eingriff spreche, betonte Ott. Inzwischen halte sie Offenheit für wichtig und finde, „dass auch dahingehend eine Transparenz stattfinden“ müsse. Dabei wurde sie deutlich: „Es ist dein Körper! Du bist der Mensch, der darüber entscheidet. Nicht dein Ehepartner und nicht die Menschen, die außen draufgucken.“

Auch Kommentare über das Aussehen anderer Menschen gehen ihr gegen den Strich. „Wie kann man sich hinstellen und über lange oder kurze Haare rumlästern?“, sagte Ott. „Oder über große, kleine Brüste, gar keine Brüste? Ey, das ist nicht dein Körper, halt dein Maul! Und wenn es dir nicht passt – dann dreh dich um und geh in die andere Richtung.“

Im Gespräch mit Böttinger äußerte sich Ott außerdem zu ihrer aktuellen Verfassung. Sie fühle sich „sehr angekommen“ und sei „sehr glücklich in meiner Ruhe gerade“.

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