
Falsches Sparen
Scheibenwischwasser verdünnen: Rückstände durch unsachgemäßes Vorgehen
Aktualisiert am 12.02.2026 – 15:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Verschmutzte Scheiben werden schnell zur Gefahr. Doch nicht jeder Reiniger hält, was er verspricht. Diese Produkte reinigen die Autoscheibe wirklich.
Im Sommer behindern Pollen und Insektenreste die Sicht, im Winter Streusalz und Schmutz. Ein Scheibenreiniger schafft Abhilfe, allerdings nur bei korrekter Anwendung. Viele Autofahrer unterliegen dabei einem häufigen Irrtum. Dieser Artikel erklärt, wie die Windschutzscheibe wirklich sauber wird.
Die meisten Reiniger werden stark konzentriert angeboten. Doch ohne eine Verdünnung mit Wasser sind sie gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen weniger effektiv. In hoher Konzentration erzeugen Scheibenreiniger einen Schmierfilm auf der Scheibe, die Reinigungsleistung ist dahin.
Ein übliches Mischverhältnis liegt bei 1:1. Die Reiniger werden also im selben Verhältnis mit Wasser vermengt. Das sorgt für eine optimale Reinigung der Autoscheibe und bietet einen Frostschutz bis minus 20 Grad Celsius.
Sommer- und Winterreiniger gehören nie zusammen. Wer sie mischt, riskiert Schlieren auf der Scheibe oder verstopfte Düsen. Hintergrund ist, dass sich die Zusammensetzung beider Mittel voneinander unterscheidet. Sommerreiniger bekämpfen Insektenreste, Winterprodukte enthalten Alkohol als Frostschutz.
Falsche Mittel können zudem den Lack und die Scheinwerfer beschädigen. Prüfsiegel geben Autofahrern Sicherheit, ein verträgliches Mittel zu erwerben. Konzentrate sind gegenüber Fertigmischungen günstiger, müssen aber angemischt werden. Letztere sind bei der Anwendung komfortabler und sofort einsatzbereit.