„Manchmal auch unbequem“

GZSZ-Star Isabell Horn führt eine offene Beziehung


20.04.2026 – 23:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Isabell Horn: Sie führt eine offene Beziehung. (Quelle: IMAGO/Bernd Elmenthaler)

Die Schauspielerin und ihr Partner haben sich für ein unkonventionelles Beziehungsmodell entschieden. Isabell Horn erklärt, wie es dazu kam.

Fünf Jahre lang konnten die RTL-Zuschauer so gut wie täglich das Liebesleben von Isabell Horn als Pia Koch in der Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mitverfolgen. Doch auch abseits der TV-Kameras gibt die Schauspielerin ihren Fans immer wieder Einblicke in ihren privaten Alltag – und ihre Partnerschaft.

Seit zwölf Jahren ist Isabell Horn mit Jens Ackermann zusammen, hat mit ihm zwei Kinder. Bei Instagram teilen sie viel gemeinsamen Content und sprechen auch offen über ihr unkonventionelles Beziehungsmodell. 2025 hatte Isabell Horn im Podcast „Alle meine Eltern – Der Real Talk mit Evelyn Weigert“ publik gemacht, dass sie ihre Partnerschaft geöffnet haben, also nicht mehr monogam zusammenleben.

Dazu gab es viele Reaktionen, wie die 42-Jährige nun auf ihrem Account thematisiert. „Einige feiern es.
Andere finden es komplett daneben. Und ganz ehrlich?
Ich verstehe beide Seiten“, schreibt Isabell Horn zu einem Beitrag, den sie mit „Offene Beziehung:
Was die meisten komplett falsch verstehen“, titelt.

Zu mehreren Fotos von sich und ihrem Partner, die Sie durch Klicken auf den Pfeil rechts sehen können, beleuchtet die Schauspielerin verschiedene Punkte zu dem Thema.

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Sie könne die geteilten Meinungen zu dem Beziehungsmodell nachvollziehen. „Was ich aber nicht verstehe:
wie schnell Menschen urteilen,
ohne wirklich zu wissen, wie es sich anfühlt“, schreibt Isabell Horn. „Euch fehlt doch was“,
“Das hält eh nicht“
oder „Am Ende wird einer verletzt“ seien Sätze, die das Paar ständig zu hören bekomme.

„Wenn eine Beziehung kaputt ist, dann wird sie durch Öffnung nicht besser. Im Gegenteil“, erklärt der RTL-Star und stellt klar: „Für uns war es nie ein ‚Rettungsversuch‘, sondern eher diese leise Frage: War das schon alles?
Oder gibt es noch mehr Ehrlichkeit zwischen uns?“ Dabei gehe es nicht um „mehr Menschen.
Sondern mehr Tiefe“, so Isabell Horn.

Genau das passiere gerade. „Wir reden mehr.
Wir hinterfragen mehr.
Wir sind ehrlicher als je zuvor. Und ja … das ist manchmal auch unbequem“, gibt sie zu. „Wir haben keine perfekten Regeln.
Nur eins, woran wir uns festhalten: Ehrlichkeit.
Respekt.
Und Verantwortung füreinander.“

Oberste Priorität haben für beide dabei ihre Kinder. „Die wachsen in einem stabilen Zuhause auf.
Mit zwei Eltern, die sich lieben und respektieren“, betont Isabell Horn. Das habe mit ihrem Abkommen als Paar nichts zu tun. Sie glaube nicht, „dass dieses Modell für jeden ist. Aber ich glaube auch:
Nicht jede Beziehung muss gleich aussehen,
um richtig zu sein“, stellt sie abschließend klar.

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