
„Wenn ich in Rente gehe“
Schauspielerin Christine Zierl erwägt Auswanderung
Aktualisiert am 11.02.2026 – 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Christine Zierl arbeitet derzeit als Bankangestellte in München. Doch in drei Jahren wird sie möglicherweise Deutschland verlassen.
Seit 17 Jahren lebt ihr Sohn Alessio in China – bald könnte Christine Zierl ihm folgen. Die 63-jährige Schauspielerin, die in den Achtzigerjahren unter dem Künstlernamen Dolly Dollar bekannt wurde, liebäugelt mit einem Umzug nach Shenzhen. Das hat die einstige „Eis am Stiel“-Darstellerin im Gespräch mit der Zeitschrift „Die Aktuelle“ verraten, aus der die „Abendzeitung München“ zitiert.
Zierl sagte: „Wenn ich in Rente gehe, was ja schon in knapp drei Jahren der Fall ist, kann ich mir das super vorstellen.“ Ihr ältester Sohn führt in Shenzhen zwei Restaurants. Zierl, die derzeit als Bankangestellte in München arbeitet, schwärmte von der Stadt, die unweit von Hongkong liegt. Shenzen sei „hochinnovativ, modern, wahnsinnig grün“. Sogar Brezn und Weißwürste bekomme sie dort, nur „gescheites Bier“ vermisse sie.
In Shenzhen leben rund 18 Millionen Menschen. Christine Zierl schreckt das nicht ab, wie sie betonte: „Man bewegt sich dort ja auch hauptsächlich in seinem Viertel. Das ist wie bei uns in München. Wenn du in Schwabing wohnst, hast du da deinen Griechen oder deinen Italiener ums Eck, wo du hingehst.“ Eine Herausforderung für sie sei die Sprachbarriere, so Zierl, die betonte, „nur das Allernotwendigste“ auf Chinesisch sagen zu können.
Mit einem Umzug nach Shenzhen würde die 63-Jährige zwar näher bei ihrem ältesten Sohn und ihrer Enkelin Rosalina leben, müsste aber eine sehr viel größere Distanz zu ihren beiden jüngeren Söhnen in Kauf nehmen, die in Norddeutschland wohnen. Doch die Familie ist offenbar ohnehin viel unterwegs. Zierl sagte: „Wir sind so eine große Patchworkfamilie und besuchen uns immer gegenseitig. Mein erster Ex-Mann, Alessios Vater, baut gerade ein kleines italienisches Gästehaus in Kambodscha auf, da waren wir jetzt auch.“