SC Freiburg erreicht Achtelfinale trotz Niederlage

Trotz eines späten Schocks

Zehn Freiburger sichern sich direkten Einzug ins EL-Achtelfinale


Aktualisiert am 29.01.2026 – 23:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Vincenzo Grifo hat mit dem SC Freiburg das Achtelfinale der Europa League erreicht. (Quelle: IMAGO/Baptiste AUTISSIER/imago-images-bilder)

Für den SC Freiburg geht die Reise in der Europa League weiter. Die Breisgauer haben den direkten Einzug ins Achtelfinale gepackt.

Der SC Freiburg musste in Frankreich durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit zwar eine 0:1-Niederlage hinnehmen, hat sich als Tabellensiebter aber trotzdem direkt für das Achtelfinale der Europa League qualifiziert.

Lille setzte auf schnelle, bewegliche Angreifer und strahlte in Ansätzen Gefahr aus. Die Freiburger standen dagegen tief und kamen in der ersten Halbzeit zu keiner einzigen Offensivaktion. Allerdings wurde auch SC-Torhüter Noah Atubolu nicht wirklich gefordert. „Wenn man es mit dem Ball nicht ganz so gut macht, dann muss man es zumindest zu Ende verteidigen“, sagte Sportvorstand Jochen Saier, der im Interview bei RTL+ in der Halbzeitpause aber auf eine Steigerung hoffte: „Man würde sich schon wünschen, dass wir mit dem Ball ein bisschen besser werden.“

Die Freiburger ließen den Worten zumindest kurzzeitig Taten folgen: Junior Adamu fehlte kurz nach Wiederbeginn jedoch zunächst die Handlungsschnelligkeit (51.). Kurz vor seiner Auswechslung verzog er dann auch noch frei vor dem Gehäuse von Lille völlig (57.). Auf der Gegenseite scheiterte Matias Fernandez-Pardo allein vor Atubolu, der sich bei einem Heber nicht überlisten ließ (64.).

Das Spiel war nun etwas temporeicher. Atubolu hatte bis zum Abpfiff mehr zu tun, konnte von den Lille-Angreifern aber auch nach Maximilian Eggesteins Platzverweis (74. Minute) erst durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit von Olivier Giroud überwunden werden.

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