SB-Kassen und Selbst-Scanning
Kaufland stellt Bezahlsystem um – doch es gibt einen Haken
24.03.2026 – 12:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Kaufland stellt das Bezahlen in allen Filialen um. Das neue System verspricht kürzere Wartezeiten, hat aber einen Haken.
Kaufland hat angekündigt, alle seine Filialen in Deutschland mit Selbstbedienungskassen und einem Selbst-Scan-System auszustatten. Wie der Lebensmittelhändler mitteilte, sollen allein in diesem Jahr 220 weitere Standorte umgerüstet werden. Wer das neue Angebot vollständig nutzen will, braucht allerdings eine Kundenkarte.
Derzeit sind in rund 300 Kaufland-Filialen etwa 2.000 Selbstbedienungskassen im Einsatz. Nach dem Abschluss der Umrüstung sollen es laut dem Unternehmen insgesamt mehr als 8.000 werden – an jedem Standort bis zu zwölf Geräte. Der Einbau erfolge in einem Tempo von durchschnittlich vier Filialen pro Woche. An den SB-Kassen können Kunden demnach mit Bargeld, Karte oder per App bezahlen.
Kaufland bietet die Selbstbedienungskassen nach eigenen Angaben bereits seit 2015 an. In den Filialen, die bereits damit ausgestattet sind, werden diese von rund 40 Prozent der Kunden genutzt. Die neuen SB-Kassenmodule sollen mit Displays im Hochformat ausgestattet werden, die laut dem Unternehmen die Bedienung erleichtern.
Neben den SB-Kassen führt Kaufland in allen Filialen auch das System „K-Scan“ ein. Damit können Kunden ihre Artikel während des Einkaufs direkt am Regal scannen – entweder mit einem Handscanner, den sie am Filialeingang erhalten, oder über die Kaufland-App auf ihrem Smartphone. An der SB-Kasse können sie den Einkauf per QR-Code übertragen und bezahlen, ohne die Waren noch einmal aus- und einräumen zu müssen.
Allerdings ist K-Scan nicht ohne Weiteres für jeden zugänglich: Voraussetzung für die Nutzung ist eine Registrierung mit der Kaufland Card XTRA. Ohne diese Kundenkarte lässt sich das Selbst-Scan-System nicht verwenden. Kaufland betont, dass die klassischen Bedienkassen an allen Standorten erhalten bleiben.
