Newsblog zum 1. FC Köln
Wechsel von Said El Mala: Kessler lässt sich Hintertürchen offen
Aktualisiert am 30.07.2026 – 08:05 UhrLesedauer: 41 Min.
Der 1. FC Köln bereitet sich auf die Bundesliga-Saison 2026/2027 vor. Bleibt Said El Mala? Wer sind die Neuzugänge? In unserem Newsblog finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.
Beim 1. FC Köln macht man die Tür für Said El Mala offenbar nicht komplett zu. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler stellte im „kicker“-Interview (Donnerstagsausgabe) zwar klar, dass Entscheidungen „immer im Sinne des 1. FC Köln“ getroffen würden – schloss einen Transfer aber keineswegs kategorisch aus. Sollten sportliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen irgendwann „absolut überzeugen“, würde man sich „selbstverständlich damit auseinandersetzen“, so Kessler. Aktuell stelle sich diese Frage schlicht nicht.
Der Stand um El Mala sei „unverändert“, betonte der Kaderplaner. Der Offensivspieler besitze einen langfristigen Vertrag und arbeite professionell, sei ein Spieler mit „außergewöhnlichem Potenzial“. Interesse anderer Vereine gehöre „zum Fußball dazu“ – eine Formulierung, die Raum lässt, statt Tür und Angel zuzuschlagen.
Fakt bleibt laut Kessler: Ein Transfer ist bislang nicht zustande gekommen. Für Borussia Dortmund, der Klub wird seit Wochen mit El Mala in Verbindung gebracht, ist die Sache damit nicht erledigt, sondern lediglich vertagt.
Transfer von Said El Mala: Mutter wohl im Austausch mit dem BVB
Die Gerüchte um einen Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund halten weiter an. Nun berichtet die „Sport Bild“, dass die Familie des 19-Jährigen im engen Austausch mit den Verantwortlichen beim BVB stehen soll. Vor allem Mutter Sabrina El Mala, die ihren Sohn auch im Sportlichen berät, soll einen Wechsel zu Borussia Dortmund bevorzugen. Sie hatte dem Vernehmen nach dem FC Brentford abgesagt, weil sie ihren Sohn in der kommenden Saison noch in Deutschland sieht.
Die Gerüchte über einen Wechsel von Said El Mala zum BVB waren in den vergangenen Tagen noch einmal hochgekocht. El Malas Seite soll sich mit den Dortmundern einig sein, wie mehrere Medien berichten. Demnach steht ein Fünfjahresvertrag in Aussicht, im ersten Jahr soll der 19-Jährige bereits fünf Millionen Euro verdienen.
Das entscheidende Problem ist die Vereinsseite. Der 1. FC Köln bleibt bei seiner Forderung von 50 Millionen Euro – die bislang kein Angebot des BVB nur ansatzweise erreicht haben soll. Die Verantwortlichen am Geißbockheim sind demnach irritiert über das Verhalten der Dortmunder und sollen weitere Gespräche erst einmal nicht in Aussicht gestellt haben.
