Country-Legende hielt Krankheit geheim

Dolly Parton soll für Behandlung nach Frankfurt geflogen sein

Aktualisiert am 22.09.2026 – 16:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Country-Ikone Dolly Parton (Archivbild): Sie starb am 25. August 2026 in Nashville, Tennessee. (Quelle: Will Oliver/epa/dpa/dpa-bilder)

Dolly Parton hielt ihre Krebserkrankung bis zu ihrem Tod weitgehend geheim. Nun wird bekannt: Für eine experimentelle Behandlung soll sie nach Frankfurt gereist sein.

Country-Legende Dolly Parton soll rund ein Jahr vor ihrem Tod heimlich für eine Krebsbehandlung nach Frankfurt geflogen sein. Das berichtet das US-Promiportal „TMZ“ unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen aus dem Umfeld der Sängerin. Unabhängig bestätigt sind die Angaben bislang nicht.

Demnach reiste Parton mit einem Privatjet nach Frankfurt, um sich einer experimentellen Krebstherapie zu unterziehen. Etwa eine Woche soll sie in Deutschland geblieben sein, bevor sie in die USA zurückkehrte. Welche Klinik sie aufsuchte und um welche Behandlung es sich handelte, ist nicht bekannt. Auch die Art ihrer Krebserkrankung wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Zuvor hatte auch die „Bild“ berichtet.

Kurzer Kampf gegen Krebs

Nach Angaben der „TMZ“-Quellen hatte Parton anschließend das Gefühl, dass die Behandlung angeschlagen habe und ihr neue Kraft gebe. Dauerhaft helfen konnte sie offenbar nicht. Die Musikerin starb am 25. August im Alter von 80 Jahren in Nashville. Ihr Team erklärte nach ihrem Tod, Parton habe einen kurzen Kampf gegen Krebs geführt.

Dass experimentelle Medikamente bei Partons Erkrankung zumindest eine Rolle spielten, hatte ihre Schwester Stella bereits Ende August öffentlich gemacht. Parton habe ihr gesagt, dass sie im Fall fehlender Heilungschancen experimentelle Medikamente ausprobieren würde – auch in der Hoffnung, damit anderen Patienten zu helfen. Ob sich diese Aussage konkret auf die Behandlung in Deutschland bezog, ist nicht bekannt.

Parton hatte ihre Erkrankung selbst vor vielen Angehörigen geheim gehalten. Stella Parton sagte Anfang September, nur die engeren Familienmitglieder hätten von der Krebserkrankung gewusst. Ihre Schwester habe nicht gewollt, dass sich die Familie Sorgen mache.

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