Ryanair-Flugzeug von Birmingham nach Teneriffa: Turbulenzen und Verletzte

Heftige Turbulenzen

Mehrere Verletzte in Ferienflieger


Aktualisiert am 30.12.2025 – 16:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Boeing 737 Max im Landeanflug (Symbolbild): Auf der Reise von Birmingham nach Teneriffa kam es zu heftigen Turbulenzen. (Quelle: IMAGO/Urbanandsport/imago-images-bilder)

Ein Ryanair-Flieger hebt ab – und macht kurz nach dem Start eine 180-Grad-Wendung. Nach der Landung brauchen mehrere Menschen medizinische Hilfe.

Mehrere Passagiere sind auf einem Ryanair-Flug auf dem Weg nach Teneriffa verletzt worden. Das bestätigte ein Ryanair-Sprecher t-online, nachdem zuvor mehrere Medien berichtet hatten.

Demnach startete die Boeing 787 Max am Sonntagnachmittag in der britischen Millionenstadt Birmingham. Doch schon kurz nach dem Start geriet der Flieger in heftige Luftturbulenzen. Auf dem Portal „Flightradar24“ ist zu sehen, wie der Pilot der Boeing eine 180-Grad-Wende über Nordfrankreich einlegt, um nach Birmingham zurückzukehren.

Innerhalb weniger Minuten setzte die Crew zum Sinkflug an: von gut 11.000 Metern Höhe auf gerade einmal 3.000. Etwa zwei Stunden nach dem Start landete die Boeing wieder in Birmingham.

Mehrere Menschen wurden durch die Turbulenzen verletzt. Zur Schwere der Verletzungen sagte der Ryanair-Sprecher nichts. Mehreren Passagieren sei am Flughafen nach der Landung „medizinische Hilfe geleistet“ worden.

Wie das „Mallorca Magazin“ und „Flightradar24“ berichteten, soll der Pilot über dem Ärmelkanal den Code „7700“ abgesetzt haben. Er steht für einen Luftnotfall, bei dem unmittelbare Gefahr droht.

Was die Turbulenzen ausgelöst hat, ist nicht bekannt. Laut unbestätigten Medienberichten könnte ein wenige Sekunden zuvor überholender Kampfjet die Ursache gewesen sein. Ryanair machte auf Anfrage keine Angaben zur Ursache. Am Abend habe der Flieger seine Reise nach Teneriffa wiederaufgenommen.

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