Russell Brand wegen weiterer mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagt

Ermittlungen ausgeweitet

Neue Vorwürfe gegen Russell Brand


Aktualisiert am 21.01.2026 – 12:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Russell Brand muss trotz der schweren Vorwürfe wegen mutmaßlich sexueller Übergriffe nicht in Untersuchungshaft. (Archivfoto) (Quelle: Yui Mok/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

Der britische Komiker Russell Brand ist in London wegen Vergewaltigung und anderer sexueller Übergriffe angeklagt. Nun kommen zwei weitere Fälle hinzu. Das Gericht gewährt ihm Kaution.

Der Schauspieler und Komiker Russell Brand ist am Montag in London wegen weiterer Sexualdelikte angeklagt worden. Dabei geht es laut Gerichtsunterlagen um zwei Frauen, die Brand der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung im Jahr 2009 in London bezichtigen. Dies berichtete die BBC.

Der 50-Jährige erschien demnach per Videoübertragung aus den USA zu einer kurzen Anhörung am Westminster Magistrates‘ Court. In der sechseinhalb Minuten langen Sitzung bestätigte er lediglich seinen Namen sowie sein Geburtsdatum. Zu den Vorwürfen gegen ihn äußerte er sich nicht.

Trotz der schweren Vorwürfe muss Brand nicht in Untersuchungshaft. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, wurde dem 50-Jährigen während der Anhörung vor Gericht in London Kaution gewährt.

Bereits zuvor war Brand in fünf Fällen angeklagt worden – darunter zwei mutmaßliche Vergewaltigungen, eine sexuelle Nötigung und zwei Fälle sexueller Übergriffe. Vier Frauen sollen betroffen sein. Vorgeworfen wird dem Ex-Mann von US-Sängerin Katy Perry unter anderem, er habe eine Frau in einem Hotel vergewaltigt und eine TV-Mitarbeiterin an der Brust angefasst und sie zum Oralsex gezwungen. Die Vorfälle sollen sich im Zeitraum zwischen 1999 und 2005 ereignet haben. Brand hatte die Anschuldigungen vor Gericht zurückgewiesen und auf „nicht schuldig“ plädiert. Eine Verhandlung ist für Juni angesetzt.

Die Ermittlungen gegen den Komiker, der aus Essex stammt und auch als Schauspieler in US-Filmen zu sehen war, hatten im September 2023 begonnen. Mehrere britische Medien hatten die Vorwürfe gegen Brand nach gemeinsamen Recherchen publik gemacht.

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