Großer Name kehrt zurück

Entscheidung gefallen: Italiens neuer Nationaltrainer steht fest

28.07.2026 – 15:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Blick auf Italiens Nationalmannschaft: Roberto Mancini übernimmt die „Squadra Azzurra“ erneut. (Quelle: IMAGO/Francesco Fotia / Agf/imago-images-bilder)

Der Wirbel um die Besetzung des wichtigsten Trainerpostens im italienischen Fußball ist beendet. Ein ehemaliger Erfolgscoach kehrt zurück – ihm zur Seite steht nun ein anderer „alter Bekannter“.

Italien hat nach chaotischer Suche einen neuen Fußball-Nationaltrainer: Nach drei Jahren in Saudi-Arabien und Katar kehrt Roberto Mancini zurück, der die Squadra Azzurra 2021 zur Europameisterschaft geführt hatte. Der 61-Jährige soll die Nationalmannschaft, die dreimal nacheinander bei einer WM nicht dabei war, wieder in Form bringen. Dies teilte der Präsident des Fußballverbands, Giovanni Malagò, in Rom mit.

Der Posten des Commissario Tecnico (wie der Nationaltrainer offiziell heißt) war bereits seit Anfang April vakant. Damals musste der bisherige Coach Gennaro Gattuso zurücktreten, weil der viermalige Weltmeister in der WM-Qualifikation an Bosnien-Herzegowina gescheitert war. Die intensive Suche nach einem Nachfolger begann dann vor einigen Wochen. In den vergangenen Tagen entwickelte sich die Angelegenheit jedoch zum Chaos.

Routinier wird Technischer Direktor

Zunächst sagte der Wunschkandidat ab, der frühere Barcelona-, Bayern- und Manchester-City-Trainer Pep Guardiola. Danach war Andrea Pirlo im Gespräch, der Italien 2006 in Deutschland als Spielmacher zum WM-Titel geführt hatte. Ihm wurden jedoch zu enge Kontakte nach Russland zum Verhängnis. An der Seite Mancinis soll der frühere Trainer von AS Rom, Claudio Ranieri (74), neuer Technischer Direktor werden.

Mancini war bereits Nationaltrainer von 2018 bis 2023. Sein Ruf in der Heimat leidet allerdings bis heute darunter, dass er sich vor drei Jahren trotz bestehenden Vertrages urplötzlich als Nationaltrainer nach Saudi-Arabien verabschiedete – angeblich mit einem Vierjahresvertrag für 25 Millionen Euro pro Saison. Er blieb jedoch nur etwas mehr als ein Jahr. Dann wechselte er – sicher ebenfalls gegen gutes Geld – nach Katar zum Verein Al-Sadd.

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