
Extremglätte in Berlin
Rettungskräfte am Limit: Mehr Einsätze als an Silvester
Aktualisiert am 30.01.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegen Glatteis in Berlin sind Rettungskräfte im Dauerbetrieb. Die Zahlen sind hoch – und übersteigen teils die Silvesterbilanz.
Eisglatte Straßen und Gehwege haben in Berlin bereits zu zahlreichen Unfällen und Rettungseinsätzen geführt. Allein am Freitag registrierte die Feuerwehr bis zum Nachmittag (Stand: 16 Uhr) über 1.300 Einsätze, teilte ein Sprecher der Feuerwehr der Berliner Regionalredaktion von t-online mit. Ein Großteil davon seien witterungsbedingte Einsätze gewesen.
Auch Benjamin Jendro, Sprecher der Polizeigewerkschaft Berlin, wies auf der Plattform X auf die Einsatzzahl am Vormittag hin. „Nachdem gegen 11 Uhr nicht ein einziger RTW in der Hauptstadt verfügbar war, sind es aktuell wieder eine Handvoll“, heißt es in dem Beitrag.
Laut ihm lagen die Einsatzzahlen in den vergangenen drei Tagen bei 1.875, 1.800 und 1.955. Damit übersteigen sie die Einsatzzahl der Feuerwehr in der Silvesternacht. Dort zählte die Behörde etwa 1.830 Einsätze in der Hauptstadt. Der Feuerwehrsprecher konnte die genauen Zahlen nicht bestätigen, teilte aber mit: „Das ist ungefähr die Größenordnung“. Auch am Freitagabend erwartet er ein hohes Einsatzvolumen.
In den nächsten Tagen bleibt es in Berlin glatt und eisig kalt. Mit Blick auf die Wettervorhersage wird es wohl auch in den kommenden Tagen nicht besser. Am Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen zwischen –5 und 0 Grad am Tag, nachts kühlt es bis zu –13 Grad ab.
Auch am Montag herrscht Eiseskälte in der Stadt. Laut DWD werden Temperaturen zwischen -4 und –8 Grad erwartet, nachts liegen die Tiefstwerte bei –12 Grad.