Aktualisiert am 16.04.2026 – 09:06 UhrLesedauer: 4 Min.

Der Wal am Donnerstag: Timmy bläst eine Fontäne. (Quelle: Annegret Hilse/reuters)

Gleich soll es losgehen: Taucher sollen Kontakt mit Timmy aufnehmen. Damit beginnt die Rettungsaktion. Alle Entwicklungen im Newsblog.

8.50 Uhr: Umweltminister Backhaus ist jetzt vor Ort und äußert sich zu Timmy: „Er lebt, er zeigt Regung, wir glauben, dass er die Chance hat, die Chance wollen wir nutzen“, erklärt der Minister. Wann es genau losgeht, sagt er nicht. Sein Ministerium sieht nur zu, die Initiative geht von Privatleuten aus: „Wir werden die Maßnahmen genau begleiten, kontrollieren, überwachen“, sagt Backhaus. Ob die Mission gelingen wird, ist unklar: Der Wal baue ab, erklärt der Minister. Und: „Der Wal hat bereits Geschichte geschrieben.“ Er selbst habe diese Nacht nur zwei Stunden geschlafen.

8.41 Uhr: Laut NDR hat sich ein Boot der Wasserschutzpolizei dem Wal genähert. Es liege aktuell vor der Schutzzone.

7.51 Uhr: Die Vorbereitungen für die Rettung sind in vollem Gang. Gleich sollen Taucher Kontakt mit Timmy aufnehmen, seine Reaktion testen und den Untergrund untersuchen, auf dem der Wal liegt. Auch Umweltminister Backhaus wird zur Lagebesprechung auf der Insel Poel erwartet.

7.46 Uhr: Anders als ursprünglich von Umweltminister Backhaus angekündigt, ist die Rettungsaktion am Mittwoch noch nicht losgegangen. Wie der NDR jetzt berichtet, sollen die Taucher nun erst am Donnerstag gegen 8 Uhr ins Wasser.

20.10 Uhr: Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat sich zu den Erfolgsaussichten für Buckelwal Timmy geäußert. Eine Überlebenschance könne „nicht ausgeschlossen“ werden, sagte Backhaus laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Er unterstrich, eine solche Rettung sei außergewöhnlich. „Eine mehrfache Lebendstrandung eines Buckelwals über einen so langen Zeitraum ist weltweit beispiellos. Umso wichtiger ist es, jede ernstzunehmende Option sorgfältig zu prüfen“, so Backhaus.

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