Hunderte Mitarbeiter betroffen
Bekannter Restpostenhändler ist pleite
Aktualisiert am 06.11.2026 – 15:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Restpostenhändler Repo ist insolvent. Hunderte Mitarbeiter stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Die Repo-Gruppe mit Sitz im niedersächsischen Ilsede ist pleite. Für drei Gesellschaften des bekannten Restpostenhändlers hat das Amtsgericht Gifhorn in der vergangenen Woche eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Die Unternehmensgruppe befindet sich somit in der Übergangsphase zwischen Insolvenzantrag und der möglichen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Was die aktuelle Schieflage verursacht hat, ist bislang nicht bekannt.
Die Anwaltskanzlei, die mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung beauftragt wurde, spricht von mehr als 600 betroffenen Mitarbeitern. Auf der Website des Unternehmens ist hingegen von mehr als 900 Beschäftigten die Rede. Ob sich die Angaben auf unterschiedliche Zeitpunkte oder Beschäftigtengruppen beziehen, ist unklar.
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Insolvenz von Restposten-Kette: 53 Standorte in Nord- und Ostdeutschland
Repo gehört zu den größten deutschen Händlern für Rest- und Sonderposten. Nach Unternehmensangaben wurde die erste Filiale 1985 in Goslar eröffnet. Seither ist das Filialnetz auf insgesamt 54 Standorte angewachsen. Diese befinden sich vor allem in Nord- und Ostdeutschland.
Das Unternehmen kauft größere Mengen von Rest- und Sonderposten, um diese anschließend zu günstigen Preisen anbieten zu können. Das Sortiment umfasst nach Angaben des Unternehmens mehr als 25.000 Artikel – darunter Möbel, Teppiche, Farben sowie Haushalts- und Gartenartikel.
Für Kunden von Repo ändert sich zunächst wenig. So bleiben die Repo-Märkte vorerst geöffnet. Wie es langfristig für Mitarbeiter und Filialen weitergeht, ist derweil noch unklar. Entscheidungen über ihre Zukunft dürften erst in den kommenden Wochen fallen.
