Restaurantkette Schweinske senkt Preise – wegen Mehrwertsteuer

„Gäste sind preissensibel“

Hamburger Restaurantkette gibt Steuervorteil weiter


19.02.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Schweinske-Filiale (Symbolbild): Die Restaurantkette aus Hamburg gibt ab März die Mehrwertsteuersenkung an Kunden weiter. (Quelle: IMAGO / Lobeca)

Seit Januar 2026 gilt für Restaurants eine niedrigere Mehrwertsteuer. Eine Hamburger Kette gibt die Senkung bald an Gäste weiter – und ist eine Ausnahme.

Spontan ins Restaurant gehen, das ist für viele Menschen nur noch selten möglich. Die gestiegenen Preise im Alltag schnüren den Geldbeutel oft spürbar enger. Auch die zum Jahreswechsel von 19 auf 7 Prozent gesunkene Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie ist bisher kaum bei Kundinnen und Kunden angekommen.

Zumindest bei einer bekannten Hamburger Restaurantkette wird das Essengehen bald wieder etwas günstiger. Schweinske kündigte an, zum 1. März die Preise bei zahlreichen Gerichten um rund zehn Prozent zu senken.

Zu den reduzierten Speisen gehören unter anderem die Currywurst namens „Der Prinz“, das Schnitzel-Barbecue und die Ofenkartoffel mit Pulled Pork. Insgesamt will die Franchisekette die Preise bei mehr als 50 Gerichten senken.

Marco Hölder, Gründer und Geschäftsführer, sagte in einer Mitteilung: „Die Diskussion in der Branche ist durchaus nachvollziehbar – viele Betriebe stehen wirtschaftlich unter Druck.“ Schweinske habe sich allerdings früh dazu entschieden, die Mehrwertsteuersenkung an die Gäste weiterzugeben. „Unsere Gäste sind preissensibel – und sie sind uns treu“, sagte Hölder.

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