Anspruch auf Geld vom Partner

Weniger arbeiten, weniger Rente: Was Paare jetzt regeln sollten


Aktualisiert am 08.03.2026 – 06:28 UhrLesedauer: 3 Min.

Für ein Kind entscheidet man sich zusammen: Entsprechend sollte auch die finanzielle Last gleich verteilt sein. (Quelle: Jakstories/getty-images-bilder)

Kinder versorgen, Haushalt schmeißen, Teilzeit arbeiten – so geht es nach wie vor vielen Frauen. Für die Rente ist das schlecht. Doch es gibt eine Lösung.


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So sehr es sich viele Paare auch vornehmen, die Arbeit zu Hause gleichberechtigt aufzuteilen: Häufig zerbricht der Plan an der Realität. Ein Partner bekommt womöglich eine Beförderung, die er nicht ausschlagen will, und reduziert dann doch nicht seine Stundenzahl. Oder das Kind benötigt vielleicht mehr Betreuung, als beide vorher dachten.

Ist es nicht möglich, die sogenannte Care-Arbeit hälftig aufzuteilen, sollte der Partner, der mehr Erwerbsarbeit leistet, dem anderen einen Ausgleich zahlen. Das Geld sollten Sie dann nutzen, um privat fürs Alter vorzusorgen.

„Wenn die Beziehung nicht hält, hat diejenige Person mit der bereits mehr geleisteten Care-Arbeit einen finanziellen Nachteil, der oft nicht mehr aufgeholt werden kann“, schreibt die Autorin Jo Lücke in ihrem Buch „Für Sorge“. „Darüber hinaus zementieren Trennungen oft den Status quo, und das umso stärker, je jünger die Kinder sind.“

Doch woher weiß man, welche Summe ausreichend ist, um die finanziellen Folgen von Sorgearbeit auszugleichen? Lücke schlägt vor, zunächst die voraussichtliche Differenz zwischen den Rentenansprüchen zu berechnen. Dafür listet jeder Partner sein Einkommen für jedes Erwerbsjahr auf – vom Berufseinstieg bis zur Rente – und guckt sich an, wie viele Entgeltpunkte es dafür gibt.

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