Entscheidung naht
So soll es beim 1. FC Köln auf der Trainer-Position weitergehen
Aktualisiert am 07.05.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Es ist offenbar schon entschieden: Mit dem quasi sicheren Klassenerhalt trifft der 1. FC Köln eine wichtige Personalentscheidung auf der Trainerposition.
Intern genießt Wagner offenbar großes Vertrauen, insbesondere bei Sportchef Thomas Kessler. Der FC sieht in dem früheren Co-Trainer eines der vielversprechendsten deutschen Trainer-Talente und schätzt vor allem dessen Arbeit mit der Mannschaft. Unter Wagner gelang es den Kölnern, sich im Abstiegskampf zu stabilisieren und die entscheidenden Punkte für den Ligaverbleib einzufahren.
Sportlich fällt die Bilanz dabei solide aus: In fünf Spielen unter Wagner gab es nur eine Niederlage, dazu drei Unentschieden und den wichtigen Heimsieg gegen Werder Bremen. Dass die Mannschaft regelmäßig gepunktet hat, wird intern höher bewertet als die ausbleibende spielerische Entwicklung. „René hat mit Ausnahme von dem guten Spiel gegen Leverkusen immer gepunktet. Das ist sicherlich nicht schlecht für uns“, hatte Kessler zuletzt nach dem 2:2 bei Union Berlin erklärt.
Ausschlaggebend für die geplante Beförderung soll jedoch nicht nur die sportliche Stabilisierung sein. Die Verantwortlichen schätzen vor allem Wagners interne Kommunikation und seinen Umgang mit der Mannschaft. Gerade nach den teils schwierigen Monaten unter Vorgänger Kwasniok gilt der 37-Jährige als Trainer, der wieder mehr Ruhe und Klarheit in den Alltag gebracht hat.
Dass Wagner in der Öffentlichkeit noch nicht immer souverän auftritt und auch fußballerisch bislang keine großen Sprünge zu erkennen waren, spielt intern offenbar nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr soll der Coach die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit dem Verein zu wachsen und den nächsten großen Umbruch im Sommer aktiv mitzugestalten.
Denn beim FC stehen erneut größere Veränderungen im Kader bevor. Mehrere Spieler dürften den Verein verlassen, gleichzeitig soll die Mannschaft gezielt verstärkt werden. Wagner trauen die Verantwortlichen offenbar zu, diesen Prozess zu moderieren und zu begleiten.
