Großeinsatz

Fünf Tote bei Busunglück in den Alpen – Reisegruppe an Bord


Aktualisiert am 11.09.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Rettungskräfte sind zu einem Unfall mit einem Bus des Reiseunternehmens Oad ausgerückt. Laut der Schweizer Polizei gab es mehrere Tote und Verletzte. (Quelle: Jon Duschletta/Engadiner Post via ANP/dpa/dpa-bilder)

In der Schweiz hat es ein schweres Busunglück gegeben. An Bord sollen 48 Menschen gewesen sein.

Bei einem schweren Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden sind laut Polizei fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden nannten unterdessen erste Details zur Unfallursache: Der niederländische Reisebus sei gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße abgekommen, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegengeblieben.

Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle aus.

Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge gegen 16.15 Uhr in den Alpen zwischen den Orten Susch und Zernez. Am Abend war die Bergung der Leichen noch im Gange.

An Bord des Reisebusses waren nach Polizeiangaben wohl knapp 50 Personen. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchenverbandes ANVR berichtete der Zeitung „Blick“ von einer 48-köpfigen Reisegruppe.

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„Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt“

Es handelt sich um einen Bus, der für die bekannte niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs war. Die Organisation zeigte sich erschüttert. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz“, hieß es in einer Stellungnahme. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“

Busunfall in der Schweiz: An Bord befanden sich 48 Niederländer. (Quelle: Jon Duschletta//Engadiner Post via ANP/dpa/dpa-bilder)

Wie die niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad“ berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unfalltag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus soll dem Busunternehmen Hartemink aus Eibergen gehören. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Westfalen entfernt liegt.

Fotos, die in den Medien von der Unfallstelle veröffentlicht wurden, zeigten den umgekippten Bus, der neben einer Straße auf der Seite auf der Wiese lag. Zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr sowie mehrere Helikopter waren vor Ort.

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich „zutiefst schockiert und bestürzt“ über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.

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