
Medienbericht
Kölner Regierungspräsident Thomas Wilk tritt offenbar zurück
07.01.2026 – 06:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach nur zweieinhalb Jahren im Amt tritt Kölner Regierungspräsident Thomas Wilk laut einem Bericht zurück. Seine Begründung lässt aufhorchen.
Thomas Wilk will offenbar nicht länger an der Spitze der Kölner Bezirksregierung stehen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, hat der Behördenchef um seine Entlassung zum 1. Februar gebeten.
In einem Statement begründete Wilk den Schritt demnach mit persönlichen Gründen, „die im direkten Zusammenhang mit der besonderen Beanspruchung durch das Amt stehen“. Zuvor hatte er dem Bericht zufolge die Belegschaft in einer internen Mitteilung informiert. Darin schrieb er, dass ihm der Entschluss nicht leicht gefallen sei, da er seine Rolle sehr gerne ausübe.
In seinem Statement würdigte Wilk laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ die Bezirksregierung als „leistungsstarke Behörde, die vor allem durch die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Menge zum Wohle der Menschen, Unternehmen und Kommunen im Regierungsbezirk bewegt“. Er fügte hinzu: „Für die loyale Unterstützung bin ich dankbar.“
Der Jurist steht seit September 2022 an der Spitze der Behörde. Er folgte damals auf Gisela Walsken, die das Amt zwölf Jahre lang innehatte. Vor seinem Wechsel nach Köln war Wilk Kreisdirektor in Unna und später Abteilungsleiter im NRW-Bauministerium.
NRW-Innenminister Herbert Reul würdigte Wilk für seinen Einsatz. Der CDU-Politiker erklärte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, er habe gerne mit ihm zusammengearbeitet. „Die wertvollen Impulse, die er gesetzt hat, bleiben und werden die Zukunft der Region weiter prägen. Ich respektiere seinen Schritt und wünsche ihm alles Gute.“