
Glätte und Eis möglich
Seltenes Wetterphänomen über NRW – droht Schnee an Karneval?
04.02.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Eisregen und Schnee haben weite Teile Deutschlands weiterhin fest im Griff. Auch in Köln und Nordrhein-Westfalen droht ein erneuter Temperatursturz.
Es ist allerdings auch möglich, dass die Luftmassengrenze weiter südlich verläuft. Das US-Modell GFS etwa hält in seiner Prognose vom Mittwochvormittag einen Verlauf über Nordrhein-Westfalen für möglich, die Temperaturen könnten im Kölner Umland auf bis zu -4 Grad an Weiberfastnacht (12. Februar) fallen. Einige Wettermodelle halte in extremen Berechnungen sogar Tiefstwerte von bis zu -6 Grad möglich, an Rosenmontag rechnen extreme Modelle mit -11 Grad.
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Ab dem Wochenende erwarten die Meteorologen aufgrund der etwas milderen Temperaturen vor allem stärkere Regenfälle. Über die Karnevalstage sollen in Köln und der Region laut dem Modell des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Das US-Modell GFS rechnet sogar mit bis zu 70 Litern, vor allem im Bergischen Land. Im Kölner Stadtgebiet sind allerdings dort auch 50 Liter nicht unwahrscheinlich.
An den Karnevalstagen ist dann sogar ein wenig Schneefall nicht ausgeschlossen, vorausgesetzt die Temperaturen fallen entsprechend. So gehen sowohl das ECMWF-Modell, als auch dessen KI-Variante davon aus, das über die Karnevalstage 1-2 Zentimeter Neuschnee in Köln möglich sind. In ganz Nordrhein-Westfalen können stellenweise sogar 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee fallen.