Fehlstart in F1-Saison

Erstem Red-Bull-Chef droht das Aus


07.04.2026 – 07:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Pierre Waché: Der Technikdirektor von Red Bull muss um seine Zukunft fürchten. (Quelle: IMAGO/Federico Basile/IPA Sport / ipa-agency.net/imago)

Nur 16 Punkte und Platz sechs in der Konstrukteurswertung sind nach drei Rennen eine Enttäuschung für Red Bull in der neuen Formel-1-Saison. Für einen Chef wird es wohl eng.

Red-Bull-Technikdirektor Pierre Waché muss wohl um seinen Job fürchten. Das berichtet „GPBlog“ unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach fällt dem Franzosen auf die Füße, dass der Bolide nun im zweiten Jahr hintereinander erhebliche Schwächen auch am Chassis aufweist – und gerade für das Fahrgestell ist Waché verantwortlich.

Im vergangenen Jahr konnte Max Verstappen das enttäuschende Auto noch kaschieren, außerdem verbesserte Waché den Boliden durch Updates und Anpassungen gegen Ende der Saison. Dennoch sei offensichtlich, dass gerade der Start der Saison im vergangenen Jahr dem Team den Titel gekostet hat.

Für das aktuelle Jahr gab es zahlreiche Regeländerungen, wodurch Waché erstmals ein Auto gänzlich ohne Hilfe von Adrian Newey konzipieren musste. Der 67-jährige Brite gilt als Mastermind hinter den Erfolgen von Red Bull in den vergangenen fast 20 Jahren, verließ allerdings das Team nach der Saison 2024 und wechselte zu Aston Martin.

Waché scheiterte an der neuen Konzeption. Die Red Bulls um Max Verstappen und Isack Hadjar fahren bisher hinterher. Das beste Ergebnis fuhr Verstappen beim Großen Preis von Australien ein, als er den sechsten Platz erreichte. Der Niederländer zeigte unterdessen mehrfach, dass er mit dem aktuellen Auto unzufrieden ist.

Verstappen kritisierte dabei bisher allerdings nicht das Konzept des eigenen Teams, sondern vielmehr die neuen Regeln der Motorsport-Königsklasse. So sagte er beispielsweise nach dem Saisonauftakt in Australien Anfang März im niederländischen TV: „Wenn euch das Rennen gefallen hat, okay. Aber wenn ich so etwas will, spiele ich Mario Kart. Ich persönlich kann es nicht genießen.“

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