RBL-Kapitän Raum kritisiert Diomande für Tor-Jubel

„Muss nicht sein“

Nach Tor-Jubel: DFB-Star attackiert eigenen Teamkollegen


28.01.2026 – 10:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Aufgebracht: Leipzigs Raum (r.) geht Teamkollege Diomande nach dessen Tor gegen St. Pauli an. (Quelle: IMAGO/Oliver Ruhnke/imago-images-bilder)

Yan Diomande bringt RB Leipzig beim FC St. Pauli in Führung. Seine Reaktion auf das Tor aber verärgert einen Mitspieler – der danach im Live-TV deutlich wird.

Das 1:1 von RB Leipzig im Bundesliga-Nachholspiel beim FC St. Pauli war nicht nur ein empfindlicher Dämpfer für die Sachsen. Während der Partie stößt dazu eine Szene auf Unmut – innerhalb der Mannschaft. Im Mittelpunkt am Dienstagabend: Torschütze Yan Diomande und Verteidiger David Raum.

Die 66. Minute am Millerntor: Raum tritt einen Eckball von links in den Strafraum der Gastgeber, über Umwege kommt der Ball zu Diomande kurz vor dem Sechzehner. Der Ivorer zieht aus 20 Metern direkt ab und trifft zur zwischenzeitlichen Leipziger Führung, sein Schuss wird dabei noch von Paulis Eric Smith abgefälscht. Diomande dreht jubelnd ab, läuft in Richtung der St.-Pauli-Fans und hält seine Hand ans Ohr – eine provokante Geste in Richtung der Anhänger der „Kiezkicker“.

Raum wurde dann nach der Partie deutlich und erklärte seine deutliche Reaktion auf den Jubel seines Teamkollegen: „Yan trifft den gut. Schönes Tor, der Jubel muss nicht sein, da habe ich ihn dann aber auch weggeschubst“, sagte der Kapitän der Leipziger nach Abpfiff bei Sky. Und weiter: „Ich glaube, man muss nicht provozieren, aber das werde ich dem Jungen auch noch mal sagen.“ Raum untermauerte seine Kritik: „Er ist ein toller Spieler, aber das muss er nicht machen.“

Diomande ist eine der Entdeckungen 2025/26 und gehört zu den Leistungsträgern der Sachsen in der laufenden Saison. In 20 Pflichtspielen erzielte der 19-Jährige bereits 8 Tore, bereitete dazu 6 Treffer vor. Der Angreifer war erst im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro vom spanischen Klub CD Leganés nach Leipzig gewechselt.

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