„Ich bin gegen Krieg“
Rapperin Ikkimel sagt US-Auftritt wegen Trump-Politik ab
07.03.2026 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Berliner Rapperin Ikkimel wollte eigentlich ein Konzert in den USA spielen. Die finden wegen der politischen Entwicklungen aber doch nicht statt.
Zwei Musiker aus Berlin haben geplante Auftritte in den USA abgesagt. Nachdem bereits Ski Aggu ein Konzert in New York gestrichen hatte, sagte nun auch die Rapperin Ikkimel einen Auftritt beim Festival „South by Southwest“ im US-Bundesstaat Texas ab.
Ikkimel erklärte laut „rbb24“ am Freitag auf Instagram, dass sie am 15. März nicht wie geplant in Austin auftreten werde. Das Festival „South by Southwest“ gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der internationalen Musikindustrie. Die 28-Jährige habe ihre Entscheidung mit politischen Entwicklungen begründet. „Ich bin generell gegen Krieg. Meine Absage unterstreicht genau diese Aussage.“
Damit dürfte sie sich auf den Iran-Krieg bezogen habe, den die USA und Israel am vergangenen Samstag begonnen haben. Ikkimel schrieb außerdem, sie habe sich darauf gefreut, „an einem kulturellen und liberalen Event teilzunehmen, bei dem sich die Menschen frei und wohlfühlen und offen ihre gemeinsamen Werte, Toleranz und den Frieden teilen sollten“. Doch „das aktuelle politische Klima und die außenpolitischen Entscheidungen in den USA sind inakzeptabel“.
Bereits Mitte Februar hatte der Berliner Rapper Ski Aggu ein Konzert in New York abgesagt. Der Auftritt war für den 25. April in der Webster Hall im East Village von Manhattan geplant. Nach Angaben des Rappers war das Konzert in der rund 1.500 Menschen fassenden Halle nahezu ausverkauft.
