Prinzessin Eugenie verliert Schirmherrschaft

Erste Konsequenzen für Andrews Tochter?


08.03.2026 – 16:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Andrew Mountbatten-Windsor mit seinen Töchtern Prinzessin Eugenie (l.) und Prinzessin Beatrice: Der Ex-Prinz kannte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein persönlich. (Quelle: Alan Crowhurst/Getty Images for The Patron’s Lunch)

Der Skandal um Ex-Prinz Andrew wirkt weiterhin nach. Nun scheint er erstmals auch berufliche Auswirkungen für eine seiner Töchter zu haben.

Prinzessin Eugenie und ihre Schwester Prinzessin Beatrice stehen wegen der Verbindungen ihrer Eltern zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verstärkt im Fokus. Ihr Vater Andrew Mountbatten-Windsor hatte wegen schwerer Vorwürfe im Rahmen des Epstein-Skandals bereits Konsequenzen zu spüren bekommen – nun scheint auch sein Nachwuchs beruflich einzustecken.

Denn offenbar hat Prinzessin Eugenie ihre Schirmherrschaft bei der Anti-Sklaverei-Organisation verloren, wie die Zeitung „The Observer“ berichtet. Sieben Jahre lang hatte die 35-Jährige mit der Organisation zusammengearbeitet. Nun ist ihr Name nicht länger auf der Website aufgeführt.

Die Organisation bestätigte das Ende der Zusammenarbeit in einer Stellungnahme. Darin heißt es: „Nach sieben Jahren endet unsere Schirmherrschaft von Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Eugenie von York. Wir danken der Prinzessin herzlich für ihre Unterstützung von Anti-Slavery International. Wir hoffen, dass sie sich weiterhin für die endgültige Abschaffung der Sklaverei und die Freiheit aller Menschen einsetzen wird.“

Gründe für die Beendigung der Zusammenarbeit wurden nicht genannt. Hinweise darauf, dass Prinzessin Eugenie im Rahmen des Epstein-Skandals Fehlverhalten gezeigt hat, gibt es nicht.

Ihr Vater dagegen hatte den verurteilten Sexualstraftäter, der einen Missbrauchsring mit Minderjährigen führte, über Jahre hinweg gekannt und ihn mehrfach getroffen – auch nachdem dieser bereits verurteilt worden war. Besonders belastend waren Aussagen der US-Amerikanerin Virginia Giuffre.

Sie beschuldigte Andrew, sie als Minderjährige missbraucht zu haben, nachdem Epstein sie ihm vermittelt habe. Andrew wies die Vorwürfe stets zurück. 2022 einigte er sich außergerichtlich mit Giuffre auf eine Zahlung, ohne ein Schuldeingeständnis abzulegen. Nach weiteren Enthüllungen aus den Epstein-Akten verlor Andrew später all seine Titel, Immobilien und wurde zudem kürzlich zeitweise wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen.

Auch Andrews frühere Ehefrau Sarah Ferguson geriet wegen ihrer Nähe zu Epstein, die ebenfalls noch nach dessen Verurteilung bestand, in die Kritik. Wie Ferguson bestätigte, erhielt sie Geld von ihm. Obwohl gegen sie selbst keine Vorwürfe wegen Straftaten erhoben wurden, trug die Verbindung zu Epstein ebenfalls zur anhaltenden öffentlichen Kritik an der Familie bei.

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