Neues Allzeithoch
Dieselpreis erreicht weiteren Rekord
Aktualisiert am 06.04.2026 – 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Preise steigen und steigen: Trotz der neuen Spritpreisregel werden Benzin und Diesel immer teurer. Am Sonntag gab es einen neuen Rekord.
Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöht werden. Vorbild ist Österreich, wo dieses Verfahren bereits seit Längerem angewendet wird. Seit Anfang April sind die Preise in Deutschland aber weiter gestiegen. Zum Vergleich: Vergangenen Montag – also vor Einführung der Regel – lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 bei 2,087 Euro je Liter, Diesel kostete 2,295 Euro.
Am letzten Osterfeiertag nutzten die Mineralölkonzerne erneut die Mittagszeit für deutliche Aufschläge. Trotz eines steigenden Ölpreises fiel der Anstieg am Ostermontag aber geringer aus als zuvor: Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,235 Euro. Auch Diesel legte um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,487 Euro zu.
Nach Einschätzung des ADAC sind die Preise für beide Kraftstoffsorten nach wie vor zu hoch. Ein Blick auf den Ölmarkt gibt keine Hoffnung auf Entspannung: Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg zum Wochenstart auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.
