Porsche-Fahrer mit 119 km/h in 30er-Zone geblitzt

Nahe einer Schule

Junger Porsche-Fahrer rast gleich zweimal in Radar-Falle


Aktualisiert am 17.02.2026 – 04:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Radarfalle (Symbolbild): Auf einen 22-Jährigen kommen jetzt hohe Kosten zu. (Quelle: IMAGO/Markus Ulmer/imago)

Polizisten kontrollieren die Geschwindigkeit in einer 30er-Zone. Ein Porsche rast mit 100 km/h an den Beamten vorbei. Kurz darauf kommt er zurück – und das noch viel schneller.

Im niedersächsischen Diepholz ist ein junger Porsche-Fahrer Polizisten wegen Raserei ins Netz gegangen – und das gleich zweimal.

Wie die Beamten mitteilten, hatten sie sich am Samstag für eine Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe eines Schulzentrums positioniert. Erlaubt ist dort Tempo 30. Doch den 22-Jährigen schien das nicht zu interessieren. Mit 100 km/h erfasste ihn die Polizei. Offenbar war er derart schnell, dass die Beamten es noch nicht einmal schafften, ihn anzuhalten.

Doch „kurze Zeit danach passierte der Fahrzeugführer noch einmal die Messstelle“, schilderten die Beamten. Und diesmal hatte der Porsche noch mehr auf dem Tacho: Mit 119 km/h raste er durch die 30er-Zone.

Den 22-Jährigen erwarten laut Polizei nun ein Fahrverbot sowie eine „empfindliche Geldbuße“. Der NDR berichtete von mindestens 800 Euro. Die Strafe könnte demnach aber wegen Vorsatzes auf 1.600 Euro verdoppelt werden. Dem Bericht zufolge hatten sich Anwohner in dem Bereich zuletzt wiederholt über Raserei beschwert.

Zu hohe Geschwindigkeit gilt als eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Laut Statistischem Bundesamt war im Jahr 2024 jeder fünfte Unfall von 18- bis 24-Jährigen auf zu Raserei zurückzuführen. Ein Fahrverbot droht innerorts grundsätzlich erst ab einer Überschreitung von 31 km/h. Auch wer zweimal innerhalb eines Jahres mehr als 26 km/h zu schnell unterwegs ist, riskiert, seinen Führerschein abgeben zu müssen.

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