Chaos bei Leichtathletik-EM

Polizeieinsatz hält Athleten und Tausende Fans stundenlang fest

16.08.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizisten im Olympiastadion (Symbolbild): Die Sicherheitskräfte in Birmingham hatten ordentlich zu tun. (Quelle: IMAGO/Anke Waelischmiller/SVEN SIMON)

Die Suche nach einer Person legt in Birmingham das gesamte Gelände bei den Wettkämpfen lahm. Der Grund dafür hat mit Sport nichts zu tun.

Bei der Leichtathletik-EM hat die Polizei von West Midlands einen Mann in den Dreißigern wegen Betrugsverdachts festgenommen. Nach Wettkampfende am Samstagabend konnten viele Athleten, Journalisten und ein Großteil der 23.000 Zuschauer aufgrund der Suche das Gelände rund um das Alexander Stadium in Birmingham teils stundenlang nicht verlassen, die geplanten Siegerehrungen wurden zudem abgesagt.

Der Hintergrund: „Der Transport bei den Titelkämpfen wurde bis zur Durchführung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingestellt“, schrieben die Veranstalter am Sonntagmorgen: „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Zuschauer, Athleten, Mitarbeiter und der gesamten Meisterschaftsfamilie werden für uns immer oberste Priorität haben.“

Zu diesem Zweck wurde auch der Verkehr der Shuttlebusse eingestellt, die von bewaffneten Einheiten durchsucht wurden. Viele Besucher verpassten ihre Zugheimfahrt, weil sie erst deutlich nach Mitternacht in die Busse einsteigen konnten. Die Stimmung rund um die Arena war angespannt – die Wartenden erfuhren zunächst nichts über den Hintergrund. Am Sonntag lief der Betrieb ohne Zwischenfälle an.

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