Berliner Ausflügler betroffen
Polizei kündigt Kontrollen in Hauptstadtregion an
14.05.2026 – 10:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Feiertag rechnet der ADAC mit mehr Verkehr auf den Straßen. Die Polizei will an mehreren Stellen präsent sein – auch dort, wo viele den Herrentag feiern.
Die Brandenburger Polizei will an Christi Himmelfahrt mit verstärkten Kräften auf Straßen und Gewässern präsent sein. Dabei stehen vor allem Alkohol- und Drogenkontrollen im Mittelpunkt. Gleichzeitig warnt der ADAC vor erhöhtem Verkehrsaufkommen auf mehreren Autobahnen rund um Berlin, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.
Eine Polizeisprecherin kündigte an: „Wir werden verstärkt unterwegs sein mit zahlreichen Einsatzkräften.“ Wo genau kontrolliert werde, ließ sie offen. Erfahrungsgemäß nutzten viele Menschen den Feiertag, den Brückentag und das anschließende Wochenende für Ausflüge und Kurzreisen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Wasserstraßen, die am Herrentag traditionell stark befahren sind. Heiko Schmidt, Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, appellierte an alle Bootsführer: „Diejenigen, die das Boot fahren, sollten aber unbedingt die Finger von jeglichen Rauschmitteln lassen.“ Auf allen Gewässern gilt eine Promillegrenze von 0,5.
Auch Berliner Ausflügler könnten kontrolliert werden
Auf den Straßen erwartet der ADAC Staus vor allem im Berliner Ballungsraum, auf den Autobahnen Richtung Küste sowie auf Zufahrten in Naherholungsgebiete. Eine Sprecherin des Automobilclubs nannte als Beispiel die A9 zwischen Berlin und Halle/Leipzig. Auch der Berliner Ring könnte zum Nadelöhr werden, besonders am Kreuz Uckermark und in Richtung Frankfurt (Oder).
Zusätzlich könnten Baustellen die Fahrt verlangsamen: auf der A10 zwischen dem Dreieck Barnim und dem Dreieck Spreeau, auf der A12 zwischen Briesenluch und Kersdorfer See sowie auf der A15 zwischen Cottbus-Süd und Forst.
Wer mit der Bahn reisen möchte, muss mit eingeschränkten Kapazitäten rechnen. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn erklärte: „An Christi Himmelfahrt werden keine verlängerten Züge eingesetzt und auch die Fahrradstellplätze bleiben unverändert.“ Der Fahrplan entspreche dem eines Sonntags.
