Mörder auf der Flucht
Polizei warnt vor diesem Mann
09.07.2026 – 16:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 2010 sitzt ein Mörder im Gefängnis. Nach 14 Jahren darf er auf begleitete Ausgänge, beim zwölften entwischt er. Jetzt warnt die Polizei die Bevölkerung.
Im Saarland ist ein verurteilter Mörder auf der Flucht. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe – und warnt zugleich. Wer den Mann sieht, soll keinesfalls direkten Kontakt mit ihm aufnehmen.
Der 44-Jährige heißt Mario Stegnitz. Er saß laut Staatsanwaltschaft Saarbrücken seit Februar 2010 in Haft. Im Jahr 2011 verurteilte ihn das Landgericht Saarbrücken wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe.
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Dem Justizministerium im Saarland zufolge darf er seit Februar 2024 zu sogenannten „begleiteten Ausführungen“ das Gefängnis verlassen. Am Mittwochnachmittag nutzte er seinen insgesamt zwölften Ausgang und türmte. Der 44-Jährige entwischte dem ihn begleitenden Gefängnis-Mitarbeiter in Schmelz im Landkreis Saarlouis.
So wird der Geflohene beschrieben
Alle vorherigen „begleiteten Ausführungen“ seien ohne Beanstandungen verlaufen, hieß es. Diese Ausflüge dienten dem „Erhalt der Lebenstüchtigkeit“ und würden regelmäßig durchgeführt, um den Kontakt der Gefangenen zu ihren Angehörigen aufrechtzuerhalten.
Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Geflohenen. Beschrieben wird der Mann so: Er ist 1,92 Meter groß, schlank und schwarzhaarig. Er hat braune Augen, eine Tätowierung am linken Unterarm und eine Narbe am rechten Oberschenkel. Außerdem trägt er einen schwarzen Oberlippenbart.
Bekleidet war er zuletzt mit einem cremefarbenen T-Shirt, einer langen, hellblauen Jeans und weißen Turnschuhen der Marke Nike. Wer den Mann sieht, soll sofort die 110 wählen. „Eine direkte Kontaktaufnahme zu der Person ist auf jeden Fall zu unterlassen“, mahnen die Beamten. „Zudem weist die Polizei darauf hin, keine Anhalter mitzunehmen.“
