Unheimliche Entdeckung in Hamburg
Polizei findet zwei Tote in Gartenlaube
13.04.2026 – 17:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor Mittag klingelt bei der Polizei das Telefon: In einer Kleingartenanlage hat jemand zwei Tote gefunden. Kurz darauf ist die Spurensicherung vor Ort.
In einer Hamburger Kleingartenanlage hat die Polizei am Montag zwei Leichen gefunden. Wie eine Polizeisprecherin t-online sagte, handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Sie lagen in einer Gartenlaube. Angaben zum Alter der Toten konnte die Sprecherin zunächst nicht machen.
Gegen 11.30 Uhr hatten Zeugen die Beamten alarmiert. Todesermittler vom Landeskriminalamt fuhren hin. Auch die Feuerwehr war vor Ort.
Noch ist unklar, woran die Frau und der Mann starben. Es gebe derzeit weder Hinweise auf Fremdverschulden noch auf einen Suizid, sagte die Polizeisprecherin. Die Ermittler würden von einem Unglück ausgehen.
Die Feuerwehr maß vor Ort die Kohlenmonoxid-Konzentration. Was die Messungen ergaben, konnte die Polizeisprecherin am Montagnachmittag noch nicht sagen. Die Leichen wurden in die Rechtsmedizin gebracht.
Immer wieder sterben Menschen an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Gefahr geht unter anderem von schlecht belüfteten und defekten Kaminen und Holzöfen sowie nicht ausreichend gewarteten Gasthermen aus.
Kohlenstoffmonoxid entsteht immer dann, wenn bei Verbrennungsprozessen nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Das Gas ist farb- und geruchslos, daher ist es auch als „silent killer“ (stiller Mörder) bekannt. Die Opfer werden oft zunächst einfach nur schläfrig – kurz darauf ist es schon zu spät.
Im Körper bindet sich das Kohlenmonoxid an den Blutfarbstoff Hämoglobin und blockiert dadurch den Sauerstofftransport. Die Folge: Die Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt. Die Symptome reichen von Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit über Verwirrtheit, Erbrechen, Brustschmerzen und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Bewusstlosigkeit, Koma und Tod.
