Zeugenaussagen lassen Verdacht aufkommen

Polizei findet sterbende Frau auf der Straße


Aktualisiert am 09.10.2026 – 19:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Stelle, an der die Frau offenbar totgefahren wurde: Die Polizei veröffentlichte dieses Foto. (Quelle: Polizei)

Zeugen wählen den Notruf. Auf der Straße liegt eine schwer verletzte Frau. Doch jede Hilfe kommt zu spät: Die Reanimationsversuche scheitern.

In Berlin ist eine Frau auf der Straße gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten Zeugen gegen 9.45 Uhr die Beamten alarmiert.

Die Zeugen meldeten, dass die Frau schwer verletzt auf der Fahrbahn der Holländerstraße im Ortsteil Wedding lag. „Die Frau wurde reanimiert, verstarb jedoch noch vor Ort“, heißt es in der Mitteilung der Beamten.

Momentan geht die Polizei davon aus, dass die Frau von einem Fahrzeug angefahren worden sein könnte. Darauf würden erste Zeugenaussagen und die bisherigen Ermittlungen hindeuten. Es werde von Fahrerflucht ausgegangen, sagte ein Polizeisprecher t-online. Angaben zum Alter der Frau konnte der Sprecher zunächst nicht machen.

Eine Flucht kann das Strafmaß, das den mutmaßlichen Täter erwartet, unter Umständen erheblich verschärfen. Stirbt ein Fußgänger nach einem Unfall, droht dem Fahrer bei nachgewiesener Fahrlässigkeit eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung – bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe sind möglich. Entfernt er sich unerlaubt vom Unfallort, kommt ein weiteres Delikt hinzu: Unfallflucht kann mit bis mit zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. War noch Hilfe möglich und nötig, kann zudem auch unterlassene Hilfeleistung vorliegen.

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