
Großrazzia in München
Polizei durchsucht 37 Wohnungen wegen Kinderpornografie
26.11.2025 – 13:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Münchner Polizei hat eine Großrazzia gegen Kinderpornografie durchgeführt. Die Ermittler durchsuchten Wohnungen von 25 Verdächtigen zwischen 15 und 61 Jahren.
Die Polizei hat in Stadt und Landkreis München 37 Wohnungen wegen des Verdachts auf Kinder- und Jugendpornografie durchsucht. Bei 25 Männern im Alter zwischen 15 und 61 Jahren bestehe der dringende Tatverdacht, Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs besessen und teils auch verbreitet zu haben, teilte die Polizei mit.
Mehr als 40 Einsatzkräfte stellten am Dienstag auf richterliche Anordnung Mobiltelefone, Computer und elektronische Speichermedien sicher. Laut aktuellem Ermittlungsstand gibt es keine Verbindungen zwischen den Verdächtigen.
Die Straftaten wurden überwiegend über das Bundeskriminalamt gemeldet. Die Durchsuchungen erfolgten unter Leitung der Staatsanwaltschaft München und des Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg. Die sichergestellten Dateien werden nun digital-forensisch ausgewertet.