
Haltbarkeit verlängern
Diese Lebensmittel sollten Sie nicht in Plastikbehältern lagern
Aktualisiert am 02.02.2026 – 17:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Plastikbehälter sind verbreitet, jedoch nicht ideal für alle Lebensmittel. Einige Produkte schimmeln schneller.
Viele Lebensmittel werden in Kunststoffverpackungen verkauft. Diese sind im Alltag oft unpraktisch und sehen auch nicht ansprechend aus. Ein weiterer Nachteil: Einige Lebensmittel verlieren ihre Frische und Haltbarkeit in diesen Verpackungen. Welche Produkte zählen dazu?
Aufgeschnittene Äpfel, Bananen oder Gurken bleiben länger knackig, wenn Sie sie in Klarsichtfolie verpacken und dann in den Kühlschrank legen. Laut der „Reichenauer Gemüsekiste“ bleiben die Lebensmittel so zwei bis drei Tage frisch und werden nicht matschig. Letztere ist der Fall, wenn sich besonders viel Feuchtigkeit in der Vorratsdose befindet.
Andere, bisher nicht angeschnittene Früchte, sollten Sie ebenfalls aus der Kunststoffverpackung nehmen. Denn in dieser Verpackung schwitzt Obst und Gemüse schnell – es schimmelt.
Wenn Sie frisches Obst und Gemüse gekauft haben, das im Kühlschrank gelagert werden sollte, wickeln Sie es stattdessen in Papiertüten/Brötchentüten oder befeuchtetes Küchenpapier beziehungsweise Geschirrtücher.
Käse hat einen charakteristischen Geruch, der den gesamten Kühlschrank und dessen Inhalt beeinflussen kann. Um dies zu verhindern, lagern viele Menschen Käse in fest verschließbaren Kunststoffdosen. Das ist keine gute Idee: Käse muss atmen können, da er stets etwas Feuchtigkeit abgibt. Wenn diese nicht entweichen kann, sammelt sie sich in der Kunststoffdose und schafft ein ideales Milieu für Schimmelpilze.
Besser geeignet sind Käsepapier, Wachspapier oder ein leicht angefeuchtetes Tuch. Auf Wochenmärkten wird Käse oft bereits in passendem Papier verkauft – eine umweltfreundliche und praktische Lösung.
Eine bessere Alternative sind Brotkästen mit Lüftungsschlitzen oder Tongefäße, die Feuchtigkeit regulieren und das Brot länger frisch halten.