
Goldmedaillengewinnerin klärt auf
Doch kein Virus: Pferd von Olympia-Star starb aus anderem Grund
10.01.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 1 Min.
Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl verlor mit Diallo ihre große Hoffnung für die WM in Aachen. Nun teilte sie noch einmal einen emotionalen Post zur Todesursache.
Die viermalige Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl trauert seit wenigen Tagen um ihr Pferd Diallo. Die Zukunftshoffnung der Reiterin wurde am Montag in die Klinik für Pferde in München gebracht und ist tags darauf gestorben. Der elfjährige Wallach galt mit von Bredow-Werndl als Kandidat für die WM in Aachen im August.
Als mögliche Todesursache galt zunächst der Bornavirus, hatte von Bredow-Werndl selbst erklärt. Wie sich inzwischen herausstellte, ist das Pferd wohl aus einem anderen Grund gestorben. „Nach bisherigem Kenntnisstand können nun alle regional relevanten Viren (auch Bornavirus!) ausgeschlossen werden“, schrieb Jessica von Bredow-Werndl bei Instagram.
Nach Ausschluss weiterer Diagnosen sei eine unvorhersehbare Krankheitsursache, wie beispielsweise ein Infarkt im Gehirn, wohl eine mögliche Ursache. Mit einem gebrochenen Herz-Emoji schrieb Bredow-Werndl weiter: „Das lindert nicht meinen Schmerz, aber es ist mir ein Bedürfnis, diese neuen Erkenntnisse mit euch zu teilen.“
Diallo galt als sportlicher Nachfolger der Stute Dalera, mit der von Bredow-Werndl unter anderem vier olympischen Goldmedaillen gewonnen hat. Zuletzt hatte das Paar im November beim Weltcup-Turnier in Stuttgart den Grand Prix und die Kür gewonnen. „Ich bin sehr traurig, dass wir ein Pferd mit sehr guter internationaler Perspektive und liebenswertem Charakter verloren haben“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.