Tausende Plätze frei

Machu Picchu ändert Ticketregel


24.10.2026 – 11:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Machu Picchu: Die Inka-Stätte gehört zu den neuen Weltwundern. (Quelle: Caroline Brundle Bugge)

Wer die berühmte Inka-Stätte in Peru besuchen möchte, soll Eintrittskarten einfacher kaufen können. Eine neue Regel soll verhindern, dass Tickets durch Reservierungen blockiert bleiben.

Machu Picchu steht bei vielen Reisenden ganz oben auf der Wunschliste. Doch Tickets für die Unesco-Welterbestätte zu bekommen, war bisher schwierig. Denn Reiseveranstalter konnten Tickets bislang kostenlos vorab reservieren. Solange die Zahlung ausstand, blieben die Plätze für andere Reisende blockiert.

Peru testet nun ein neues Verkaufssystem: Seit dem 22. September werden Eintrittskarten über die offizielle Plattform Tu Boleto direkt verkauft – ohne die bisherige Vorabreservierung. Wer ein Ticket auswählt, hat 15 Minuten Zeit, die Zahlung abzuschließen. Erst wenn diese bestätigt ist, wird das Ticket auf den Namen der Besucherin oder des Besuchers ausgestellt. Läuft die Frist ab, wird es wieder zum Kauf freigegeben.

30 Tage lang wird das System getestet

Die Umstellung kann dazu beitragen, dass auf der Plattform angezeigte Tickets tatsächlich gekauft werden können. Lokale Medien wie die „Latin Times“ berichten, dass für den Rest des Jahres 2026 noch mehr als 90.000 Tickets verfügbar sind (Stand: 8. Oktober).

Das Kulturministerium hat den neuen Ablauf zunächst als 30-tägige Testphase gestartet. In dieser Zeit soll beobachtet werden, ob die Plattform zuverlässig funktioniert und ob das Zahlungsfenster von 15 Minuten für den Kauf ausreicht. Diese Testphase ist nun beendet, neue Informationen des Kulturministeriums zur Beendung der Änderung liegen aber noch nicht vor.

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Name auf dem Ticket muss zum Ausweis passen

Die Tickets sind personalisiert. Wer Machu Picchu besuchen möchte, sollte deshalb darauf achten, dass die Angaben auf dem Ticket mit dem Ausweisdokument übereinstimmen. Beim Inka-Trail-Netzwerk bleiben Reise- und Tourismusagenturen in den Kaufprozess eingebunden. Auch dort sollen Tickets an eine bestätigte Zahlung und die Identität der Besuchenden geknüpft sein.

Besucherlimits bleiben unverändert

An den täglichen Obergrenzen ändert sich nichts: In der Hochsaison dürfen bis zu 5.600 Menschen pro Tag in die Zitadelle von Machu Picchu, in der Nebensaison 4.500. Für das Wegenetz des Inka-Trails gilt weiterhin ein Limit von 750 Besucherinnen und Besuchern täglich.

Zusätzlich werden nach den vorliegenden Informationen täglich 1.000 Eintrittskarten am Ticketschalter des Kulturministeriums in Machu Picchu Pueblo verkauft. Sie gelten jeweils für den Tag nach dem Kauf.

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