
Niederlage in der Champions League
Pep Guardiola: „Ich habe versagt“
26.11.2025 – 07:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Als Favorit ging Man City ins Spiel gegen Leverkusen. 90 Minuten später hatten die Engländer eine Niederlage mehr auf dem Konto. Pep Guardiola übernahm dafür die Verantwortung.
Nach dem 0:2 gegen Leverkusen in der Champions League zeigte sich Pep Guardiola selbstkritisch. Der Coach von Manchester City sprach offen über die Folgen seiner umfassenden Rotation.
„Ich habe viel Vertrauen in die Spieler, will jeden einbinden. Aber ja, das ist eine Lektion für mich als Manager“, sagte Guardiola nach der Partie. „Ich habe das zum ersten Mal in meinem Leben gemacht, und es war zu viel. Es war mein Instinkt – aber ich habe versagt.“
Gegen Bayer Leverkusen hatte der Trainer seine Startelf im Vergleich zum Ligaspiel bei Newcastle (1:2) auf zehn Positionen verändert. Auch Torjäger Erling Haaland blieb zunächst draußen. Stars wie Haaland, Jérémy Doku oder Phil Foden wurden erst im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt – konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Guardiola stellte sich nach seinem 100. Champions-League-Spiel als City-Trainer den kritischen Fragen. Ob die Maßnahme richtig gewesen sei? „Vorher ja, nachher nein“, sagte der 52-Jährige. „Ich würde gerne alle elf tauschen, aber ich habe keine elf Wechselspieler. Wir müssen das machen, es sind viele Spiele und wir brauchen frische Beine.“
Trotz der Niederlage steht Manchester City mit zehn Punkten aus fünf Spielen gut da. Die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale ist weiter möglich. Nächster Gegner in der Königsklasse ist Real Madrid am 10. Dezember.










