Pendler in München verlieren fünf Tage im Stau

116 Stunden im Stau

Münchner Pendler verlieren fast fünf Tage pro Jahr

21.01.2026 – 04:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Stau in der bayerischen Landeshauptstadt (Archivbild): In der Hauptverkehrszeit verbrachten Autofahrer im Großraum München 2025 insgesamt rund 116 Stunden im Stau. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Nicht nur in der Landeshauptstadt floss der Verkehr 2025 schlechter. Das sind die Ursachen für die Staus.

Pendlerinnen und Pendler im Großraum München haben im vergangenen Jahr rund 116 Stunden im Stau verbracht, etwa zwei Prozent mehr als noch 2024. Das geht aus einer Auswertung des Verkehrsdatenanbieters TomTom hervor.

Demnach floss der Verkehr in der bayerischen Landeshauptstadt im Durchschnitt 33 Prozent langsamer, als er es bei freier Fahrt täte. Damit liegt München allerdings noch unter dem Niveau anderer deutscher Metropolen: In Berlin, Hamburg und Essen erreichte das sogenannte Staulevel mit 40 beziehungsweise 39 Prozent deutlich höhere Werte.

In den Ballungsräumen und Metropolregionen führten unter anderem Pendlerverkehr aus dem Umland sowie begrenzte Kapazitäten auf den Straßen zu dauerhaftem Verkehrsdruck, erklärt TomTom. Doch auch in mittelgroßen Städten sei eine zunehmende Verdichtung des Verkehrs zu beobachten.

Auch in und um Nürnberg zeigte sich eine angespanntere Verkehrslage. Rund um Bayerns zweitgrößte Stadt lag das durchschnittliche Staulevel im vergangenen Jahr bei fast 27 Prozent – gut zehn Prozent höher als im Vorjahr. Autofahrerinnen und Autofahrer verbrachten dort durchschnittlich 95 Stunden im Stau, vier Prozent mehr als noch 2024.

Als verschärfenden Faktor nennt TomTom die historisch gewachsene Stadtstruktur der fränkischen Metropole. Diese habe enge Straßen und wenig Ausbaumöglichkeiten, gleichzeitig sei das Verkehrsaufkommen sehr hoch.

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