„Selbst als wir im Flugzeug saßen, wussten wir nicht, ob wir jetzt wirklich fliegen.“ Eine Woche länger als geplant seien sie in Dubai gewesen. „Auch wenn wir uns sicher gefühlt haben, war es ein komisches Gefühl. Wir konnten von unserem Hotel aus die Angriffe auf den US-Stützpunkt sehen. Rausgegangen sind wir nicht mehr, stattdessen haben wir auf Infos gewartet – war nicht schön“, sagt sie.
Als Letztes kommt die Crew um Kapitän Marc Hasenbein durch den Ausgang: „Wir haben die vergangenen Tage verfolgt, was da unten los ist und wollten helfen. Mein Kollege und ich sitzen im Krisenstab, deswegen wissen wir genau, welche Vorkehrungen, auch bezüglich der Sicherheit, getroffen wurden“, sagt er.
„Schwierig war es, auf dem Weg nach Riad die Überfluggenehmigungen der betroffenen Länder zu bekommen, es war ja kein normaler Linienflug“, so Hasenbein. „Die Passagiere zu treffen, war sehr emotional, man konnte beim Einsteigen das Schicksal der Gruppe sehen, es war aber auch ein schönes Gefühl, sie begrüßen zu können.“
