Newsblog zum schwer kranken Franziskus
Vatikan äußert sich nach Untersuchung beim Papst
Aktualisiert am 26.02.2025 – 18:53 UhrLesedauer: 6 Min.
Seit mehr als einer Woche wird Papst Franziskus in einem Krankenhaus behandelt. Alles Wichtige zu seinem Zustand lesen Sie im Newsblog.
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich nach Angaben des Vatikans weiter leicht gebessert. Dazu gehört, dass die Nieren des 88 Jahre alten Kirchenoberhaupts wieder voll arbeiten. Das geht aus dem am Abend veröffentlichten medizinischen Bulletin hervor. Die „leichte Niereninsuffizienz“ habe sich zurückgebildet. Die Lungenentzündung bestehe weiter fort, eine neue Computertomographie des Brustkorbs zeige aber eine „normale Entwicklung“.
Trotz der leichten Besserung bleibe die Prognose verhalten, hieß es weiter. Zudem bekommt der Papst gelegentlich zusätzlichen Sauerstoff. Von einem „kritischen Zustand“ war in dem kurzen Bulletin aber nicht mehr die Rede.
„Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist weiterhin kritisch, aber stabil“, teilte der Vatikan am Abend mit. Seit dem Wochenende habe der 88-Jährige keine weiteren Anfälle von Atemnot mehr gehabt. Auch die Blutwerte seien stabil geblieben. Am Dienstag unterzog sich Papst Franziskus erneut einer Computertomografie. Das Ergebnis wird am Mittwoch erwartet. Anschließend hieß es vom Vatikan, die Prognose bleibe „verhalten“.
Am Mittwochmorgen hieß es vom Vatikan, dass der Papst eine „ruhige Nacht“ hinter sich habe und sich weiter ausruhe. Zusätzliche Komplikationen habe es nicht gegeben.
Für den schwer kranken Papst Franziskus gehen im Vatikan derzeit Genesungswünsche aus aller Welt ein. Jetzt bekam er sogar ein Video aus dem Gazastreifen. Die kleine katholische Gemeinde in dem kriegsgeschädigten Küstenstreifen am Mittelmeer bedankte sich darin für dessen Unterstützung in den vergangenen Monaten und versprach, weiterhin für den an Lungenentzündung erkrankten Pontifex zu beten.
Papst Franziskus hat im Gemelli-Krankenhaus in Rom die Nummer zwei des Vatikans empfangen, den Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Der Italiener war bereits am Montag bei Franziskus zu Besuch. Nach Angaben des Vatikans ging es in dem Gespräch auch um geplante Seligsprechungen. Am Montagabend leitete Parolin eine Andacht auf dem Petersplatz, bei der für den Papst gebetet wurde.