„Ist in der westlichen Welt nicht so üblich“

Panagiota Petridou erntet Kritik fürs Stillen


31.07.2026 – 21:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Panagiota Petridou: Die Moderatorin hat ihr Kind lange gestillt. (Quelle: IMAGO/Horst Galuschka )

Im Februar 2022 wurde Panagiota Petridou zum ersten Mal Mutter. Bis vor Kurzem hat die Moderatorin ihr Kind gestillt – und würde es trotz Kritik immer wieder so machen.

Mit „Biete Rostlaube, suche Traumauto“ startete Panagiota Petridou 2010 im Fernsehen durch, war elf Jahre lang für mehr als 120 Folgen das Gesicht des beliebten Vox-Formats. Bis heute moderiert sie verschiedene TV-Formate und spricht regelmäßig in Poscasts. Bei Instagram folgen der Moderatorin zudem über 300.000 Fans, denen sie Einblicke in ihren Alltag gewährt.

Eines konnte die 47-Jährige jedoch geschickt vor der Öffentlichkeit verbergen: ihre Schwangerschaft. Im Februar 2022 kam ihr erstes Kind auf die Welt, wie sie einige Wochen später bekannt gab. Aufnahmen ihres Sohnes postet Panagiota Petridou allerdings bis heute kaum auf ihrem Account. Vor einiger Zeit machte sie eine Ausnahme – die sogleich für Wirbel sorgte.

„Wir hören auf, wenn das Kind so weit ist“

Denn in dem Video, das Panagiota Petridou mit ihren Followern teilte, sieht man sie in verschiedenen Situationen beim Stillen. In den Kommentaren zu dem Beitrag hagelte es Kritik, weil das Kind der Moderatorin zu diesem Zeitpunkt mit 25 Monaten für viele bereits zu alt war, um aus der Brust zu trinken.

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Aussagen, die Panagiota Petridou jedoch nie in ihrer Entscheidung beeinflussten. In den vergangenen zwei Jahren sprach sie immer wieder darüber, dass sie ihren Sohn auch weiterhin stillen werde – egal, was andere darüber denken. „Es ist halt in der westlichen Welt nicht so üblich, dass man das Kind so lange an der Brust hat“, sagte sie im März zu RTL. In anderen Kulturen sei es hingegen ganz normal, bis zu sieben Jahren zu stillen.

Für die Moderatorin war von Anfang an klar: „Wir hören auf, wenn das Kind so weit ist“, betonte sie auch im Gespräch mit „Bunte“ jetzt wieder. Und tatsächlich habe sich ihr Sohn mittlerweile dafür entschieden, dass er die Brust nicht mehr brauche – „nach vier Jahren und vier Monaten“, wie Panagiota Petridou erklärte.

Sie habe nie geplant, so lange zu stillen. „Aber ich habe es durchgezogen“, so die 47-Jährige. Für sie steht auch rückblickend fest: „Das ist das Natürlichste der Welt und deswegen würde ich es immer wieder so machen.“

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