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HSV holt Stürmertalent zurück
Aktualisiert am 02.02.2026 – 13:04 UhrLesedauer: 5 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Der HSV startet mit einer doppelten Transfer-Entscheidung in den Deadline Day: Wie erwartet verlässt Immanuel Pherai den Volkspark – wechselt allerdings nicht nach Nürnberg, sondern nach Elversberg. Im Gegenzug kehrt Otto Stange vorzeitig vom Zweitligisten nach Hamburg zurück. Das berichtet der Pay-TV-Sender Sky.
Pherai machte sich demnach am Montagvormittag auf den Weg nach Elversberg und soll nach dem Medizincheck bis Saisonende ausgeliehen werden. Außerdem gibt es eine Kaufoption für den Sommer, die bei rund 1,5 Millionen Euro liegen soll. Stanges Leihe nach Elversberg wird hingegen vorzeitig beendet, weil er dort kaum Einsatzzeit bekam. Zwar stand der 18-Jährige 16-mal im Zweitliga-Kader, startete aber nie. In elf Joker-Einsätzen erzielte er drei Tore und zwei Vorlagen.
Nun setzt der U19-Nationalspieler seine Karriere in Hamburg fort. Bei den Profis sind kurzfristig nur wenige Minuten zu erwarten, dennoch gilt er als interessante Option. Um Spielpraxis zu sammeln, könnte er in der Rückrunde auch für die HSV-U21 in der Regionalliga spielen.
Emir Sahiti verlässt den Hamburger SV. Wie die Hanseaten mitteilten, wechselt der 27 Jahre alte Offensiv-Spieler auf Leihbasis bis zum Saisonende zum israelischen Europa-League-Teilnehmer Maccabi Tel Aviv. Der Kosovare war im August 2024 von Hajduk Split zum HSV gekommen und war an der Rückkehr der Hamburger in die Bundesliga beteiligt.
In dieser Saison kam Sahiti nur zweimal in der Bundesliga und zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz. In Hamburg hat er noch einen Vertrag bis Juni 2027. „Ich bin sehr dankbar für die bisherige Zeit beim HSV. Vor allem die vergangene Saison mit dem Aufstieg war ein Highlight für mich“, wurde Sahiti in der HSV-Mitteilung zitiert.
Vincent Kompany kehrt als Bayern-Trainer am Samstag erstmals ins Hamburger Volksparkstadion zurück. „Es war eine geile Zeit“, sagte der 39 Jahre alte Belgier mit Blick auf seine beiden Jahre beim HSV von 2006 bis 2008.
„Der HSV bleibt eine besondere Geschichte für mich, aber auch Hamburg als Stadt. Jeder, der dort gewohnt hat, spürt, was das für eine besondere Stadt ist“, sagte er. Den HSV sieht Kompany als Verein mit großer Perspektive. Der Club befinde sich als Aufsteiger „im Wiederaufbau“, habe aber „das Potenzial für einen Riesenverein“. Normalerweise müsse der HSV „ganz oben dabei sein in Deutschland“.