Karriereende mit 37 Jahren
Deutsche Olympiasiegerin ist erstmals schwanger
19.03.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit den DFB-Frauen gewann sie einst olympisches Gold. Jetzt beendet Mandy Islacker ihre Karriere – aus einem freudigen Grund.
Die frühere deutsche Nationalspielerin Mandy Islacker hat ihre Profikarriere beendet. Das gab ihr Verein, der FC Schalke 04, am Mittwoch offiziell bekannt. Der Grund für diesen Schritt: Die 37-Jährige ist schwanger. Sie erwartet ihr erstes Kind.
Islacker war erst im vergangenen Sommer nach Gelsenkirchen gewechselt. In 14 Einsätzen für Schalke waren ihr 32 Tore gelungen.
„Die Hinrunde im S04-Trikot war für mich etwas Besonderes. Auf dem Platz aktiv zu sein, die Mannschaft zu unterstützen und Tore zu erzielen, hat mir unglaublich viel Spaß gemacht“, erklärte sie in der Vereinsmitteilung, warf aber auch einen Blick in die Zukunft. „Ich freue mich sehr auf dieses neue Kapitel“, so Islacker.
Ganz verlassen wird sie den Klub aber nicht. Islacker bleibt den Schalker Fußballerinnen „weiterhin in ihrer Tätigkeit im administrativen und organisatorischen Bereich erhalten“, wie es in der Stellungnahme des Vereins hieß.
Vor ihrer Zeit auf Schalke spielte die Stürmerin für zahlreiche Bundesligaklubs, darunter der FC Bayern, der 1. FFC Frankfurt und der 1. FC Köln. 2016 und 2017 krönte sie sich jeweils zur Torschützenkönigin.
Mit Frankfurt gewann Islacker 2015 die Champions League. Beim 2:1 über Paris Saint-Germain in Berlin traf sie in der Nachspielzeit zum Sieg.
Für die deutsche Nationalelf stand Islacker zwischen 2015 und 2018 insgesamt 25-mal auf dem Platz. Dabei gelangen ihr fünf Treffer. Ihr größter Erfolg mit dem DFB-Team war die olympische Goldmedaille in Rio de Janeiro 2016. Islacker kam im Turnierverlauf dreimal zum Einsatz.
