Auf Anzeichen achten
Daran erkennen Sie eine Ohrentzündung bei Ihrem Hund
Aktualisiert am 15.04.2026 – 18:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Schmerzhafte Ohrentzündungen können bei Hunden häufig auftreten. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Anzeichen für eine Erkrankung erkennen und sie richtig behandeln.
Entzündungen im äußeren Gehörgang gehören zu den häufigsten Hundekrankheiten. Sämtliche entzündliche Erkrankungen des Innen-, Mittel- und Außenohrs des Hundes fallen unter den Oberbegriff „Ohrentzündung“ und sind stets ein Fall für den Tierarzt.
Vor allem im Frühsommer können Fremdkörper wie Grassamen (Grannen) in den Gehörgang des Hundes gelangen und zu Schmerzen führen. Verantwortlich für Entzündungen im Ohr sind in der Regel aber auch Bakterien, Pilze oder Milben.
Beim Hund äußert sich eine Ohrentzündung (Otitis) meist durch einen verstärkten Juckreiz. Anzeichen können sein:
Eine Ohrenentzündung sollte auf jeden Fall professionell und nicht mit Hausmitteln behandelt werden. Somit ist der Gang zum Tierarzt notwendig. Hunde haben im Gegensatz zum Menschen einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang. Ohrenschmalz kann sich deswegen tief im Gehörgang ablagern und bildet dort einen idealen Nährboden für Erreger.
Durch einen Abstrich kann der Tierarzt feststellen, ob Parasiten wie Ohrmilben oder Fremdkörper für die Entzündung verantwortlich sind. Gefährlich sind außerdem Infektionen durch Bakterien oder Hefepilze, die das Hörvermögen beeinträchtigen können. Der Mediziner kann je nach Fall das geeignete Medikament verschreiben. Meist lindern Tropfen und Salben die Beschwerden schnell.
Wenn eine Ohrentzündung nicht behandelt wird, kann das nicht nur zum Hörverlust führen, auch der Gleichgewichtssinn und der Gesichtsnerv des Hundes können dann geschädigt werden.
